Wall Street sagt, dass das 75-Milliarden-US-Dollar-IPO von SpaceX bekömmlich ist, aber Anleger befürchten am 11. Juni eine Welle der KI-Finanzierung

Laut CNBC vom 11. Juni glauben die Wall-Street-Teilnehmer, dass der Aktienmarkt über ausreichend Liquidität verfügt, um das geplante Börsendebüt von SpaceX im Wert von 75 Milliarden US-Dollar zu verkraften, obwohl Anleger wegen möglicher Volatilität durch nachfolgende Großfinanzierungen von KI-Unternehmen besorgt sind. Daten von Gavekal Research zeigen, dass der S&P 500 in den 12 Monaten bis September 2025 rund 1,7 Billionen US-Dollar an Aktien ausgegeben hat, also ungefähr 140 Milliarden US-Dollar pro Monat. Die Kapitalbeschaffung von SpaceX entspricht nur knapp über zwei Wochen typischer Emissionsvolumina, wodurch das Aktienangebot insgesamt „überraschend leicht zu verdauen“ sei. Allerdings bleiben Anleger besorgt über eine mögliche Welle KI-bezogener IPOs – darunter auch Finanzierungen der öffentlichen Märkte durch Anthropic, OpenAI und Alphabet. Zusammen mit SpaceX planen diese vier Unternehmen, etwa 380 Milliarden US-Dollar aufzunehmen, was ungefähr zwei Monaten der Markt-Emissionen entspricht. Zusätzlich könnte die Gewichtungsmethodik von Nasdaq die Volatilität verstärken: SpaceX wird in den Nasdaq-100-Index mit einem 3x-Multiplikator aufgenommen; dabei wird das Gewicht anhand einer Marktkapitalisierung von 225 Milliarden US-Dollar berechnet und nicht anhand des tatsächlichen Börsenangebots von 75 Milliarden US-Dollar, was die Preisschwankungen potenziell vergrößern könnte.
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