Warum lehnen große Banken die Nutzung öffentlicher Ledger ab und erstellen stattdessen ihre eigenen Blockchains?

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Die vollständige Transparenz von Blockchain-Transaktionen steht im Widerspruch zu den Risikomanagementmethoden von Institutionen. Traditionelle Wall-Street-Institute akzeptieren Blockchain, aber wahrscheinlich nicht in ihrer aktuellen Form. Don Wilson, Gründer von DRW, weist darauf hin, dass öffentliche Blockchains gegen die Regulierung der traditionellen Finanzbranche verstoßen. Die Wall Street wird sich eher auf die Entwicklung privater Blockchains konzentrieren.

Wie beeinflusst die Offenlegung von Transaktionen das Vertrauen der Institutionen?

Traditionelle Finanzinstitute sind bei der Nutzung vollständig transparenter öffentlicher Blockchains wie Ethereum ETH Ethereum vorsichtig, da die Eigenschaften öffentlicher Ledger nicht mit den bestehenden Asset-Management-Regeln übereinstimmen. Don Wilson, Gründer und CEO von DRW, sagte auf der Digital Asset Conference, dass die sofortige Offenlegung jeder Transaktion auf der Blockchain im Wesentlichen gegen die Treuhandpflicht gegenüber den Kunden verstößt. In der aktuellen Markstruktur kann die frühzeitige Offenlegung der Absichten großer Investoren leicht zu Markttrends oder Gegenbewegungen führen, was zu erheblichen Preisschwankungen und Schäden für die ursprünglichen Händler führt.

Wird die Transparenzmechanik die Marktpreiswirkung und Slippage verschärfen?

Finanzinstitute müssen bei der Durchführung großer Transaktionen alles tun, um zu vermeiden, dass der Markt ihre Vorgehensweise erkennt. Wilson analysierte, dass, wenn eine Institution auf einer öffentlichen Blockchain große Bestände bewegt, ihr Verhalten vollständig öffentlich sichtbar wird, sodass andere Marktteilnehmer schnell Strategien anpassen können. Diese hohe Transparenz kann zu erheblichen Price Impact (Preiseinflüssen) bei nachfolgenden Transaktionen führen, was die Transaktionskosten erhöht. Mit anderen Worten: Die Echtzeit-Öffentlichkeit öffentlicher Blockchains wird für Institutionen, die in Chargen handeln oder ihre Absichten verbergen wollen, eher zu einer Schwachstelle als zu einem technischen Vorteil.

Private permissioned Netzwerke sind bei großen Banken beliebter

Im Vergleich zu öffentlichen Blockchains, die auf Dezentralisierung und vollständige Offenheit setzen, bevorzugen große Finanzinstitute wie JPMorgan Chase die Einrichtung privater oder permissionierter Blockchain-Netzwerke. Diese Systeme erlauben es den Institutionen, den Datenzugriff und die Identität der Transaktionsprüfer streng zu kontrollieren, was den regulatorischen Anforderungen an Compliance und Asset-Management entspricht. Zudem sind Probleme wie Front-Running oder Order-Manipulation, die bei öffentlichen Blockchains häufig auftreten, nicht mit der Stabilität des traditionellen Finanzmarktes vereinbar. Wilson betont: „Privatsphäre“ ist die wichtigste Voraussetzung für die Akzeptanz von Blockchain durch Institutionen. Der Schutz der Marktstruktur hat Vorrang vor technischer Offenheit.

Wie wird sich die zukünftige Architektur der Tokenisierung realer Vermögenswerte entwickeln?

Obwohl große Banken öffentlichen Blockchains vorsichtig gegenüberstehen, werden Real World Assets (RWA) weiterhin als große Transformationschance gesehen. Derzeit testen Banken und Asset-Manager aktiv, Aktien, Anleihen und andere traditionelle Vermögenswerte auf die Blockchain zu übertragen, um die Abwicklung zu verbessern. Zukünftige Industriestandards werden sich wahrscheinlich von bestehenden öffentlichen Blockchain-Strukturen unterscheiden. Während digitale Vermögenswerte wie Bitcoin (BTC) bereits reife Marktwerte entwickelt haben, wird die Tokenisierung der Finanzinfrastruktur voraussichtlich auf geschlossene Blockchains mit Datenschutz und Zugriffssteuerung setzen.

Diese Artikel erschien zuerst bei Chain News ABMedia.

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