
Die US-Zentrale für das Einsatzkommando (CENTCOM) verhängte ab 10:00 Uhr (Ortszeit Ostküste) am 13. April eine Blockade für den gesamten Schiffsverkehr in und aus iranischen Häfen; die Nuklearverhandlungen zwischen Iran und den USA endeten nach über 20 Stunden ohne Ergebnis, und die Lage heizt sich rasch auf. Die Terminpreise für Rohöl der Sorte Brent und WTI legten bei Handelsbeginn um mehr als 8% kräftig zu, die Futures auf die drei wichtigsten US-Aktienindizes eröffneten jeweils mit Abschlägen von über 1%, und auch der Krypto-Markt steht unter synchronem Druck; Bitcoin fiel zeitweise unter 71.000 US-Dollar.
Die Vertreter beider Seiten der USA und des Irans führten in Pakistan Gespräche über das Nuklearproblem, doch nach mehr als 20 Stunden Beratung wurde keine einzige Vereinbarung erzielt; die Delegation verließ daraufhin unmittelbar den Sitzungsort. Trump erklärte, er habe die Seeblockade gegen iranische Häfen gestartet, weil „Iran die rote Linie beim Nuklearproblem nicht akzeptiert“, und kündigte an, dass er nicht ausschließe, begrenzte militärische Angriffe auf iranische Infrastrukturen durchzuführen; Ziele seien unter anderem Entsalzungsanlagen und Kraftwerke.
CENTCOM erklärte ausdrücklich, dass die Blockade alle iranischen Häfen im Arabischen Golf und im Oman-Golf umfasst und für Schiffe aller Nationalitäten gilt, betonte jedoch, dass sie die Schifffahrtsfreiheit für Nicht-Iran-Schiffe durch die Straße von Hormus nicht beeinträchtigt. Die Revolutionsgarden des Iran warnten, dass jedes ausländische Kriegsschiff, das sich der Straße von Hormus nähere, als Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen gewertet und mit hoher Wucht angegriffen werde; gleichzeitig treibt das iranische Parlament ein Programm voran, das vorsieht, gegnerischen Flotten das Passieren dieser Straße zu verbieten.
Großbritannien schloss eine Beteiligung an der Blockade-Aktion aus, erklärte jedoch, man stehe im Begriff, mit Frankreich und anderen Partnern eine Allianz zum Schutz der Schifffahrtsfreiheit zu bilden; Pakistan forderte alle Seiten auf, die Waffenstillstandszusagen strikt einzuhalten. Insiderinformationen zufolge könnten die Iran-USA-Gespräche in einer zweiten Runde innerhalb weniger Tage stattfinden.
Laut HTX-Kursdaten sieht die Auswirkung dieser geopolitischen Stoßwelle auf den Kryptomarkt wie folgt aus:
Bitcoin (BTC):Fiel unter 71.000 US-Dollar, -3,1% in 24 Stunden
Ethereum (ETH):berührte in den frühen Morgenstunden kurz 2.200 US-Dollar und fiel dann zurück; aktuell 2.192 US-Dollar, -3,97% in 24 Stunden
Solana (SOL):aktuell 81,5 US-Dollar
BNB:aktuell 592 US-Dollar
Gesamtwert des Kryptomarkts:-2,8% in 24 Stunden, aktuell 2,49 Billionen US-Dollar
Im traditionellen Marktumfeld: Der Spot-Gold- und der Silberpreis eröffneten jeweils mit Abschlägen von mehr als 2%, der US-Dollar-Index stieg um über 0,4%; dies zeigt, dass Kapital von riskanten Assets in Energie- und Währungs-Absicherungsinstrumente umschichtet.
(Quelle: Trading View)
Obwohl Bitcoin heute fällt, zeigen sich technisch dennoch einige Unterstützungs-Signale. BTC hält sich aktuell weiterhin oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts; der MACD-Indikator weist eine bullische Divergenz auf, der RSI liegt bei 60, und es besteht noch Spielraum nach oben, bevor der Bereich der Überkauftheit erreicht ist.
Analysten vertreten für die weitere Entwicklung zwei Lager: Die bullische Seite ist der Ansicht, dass, wenn die Zuflüsse aus IBIT effektiv einen Ausbruch über 77.500 US-Dollar unterstützen, ein Szenario eröffnet wird, das auf einen Anstieg bis zu 80.000 US-Dollar zielt; die vorsichtige Seite warnt hingegen, dass bei einem Schlusskurs unter 70.000 US-Dollar die Unterstützung bei 67.000 US-Dollar erneut in den Fokus rückt und die These einer kurzfristigen Erholung unter strengen Tests steht. Bis die geopolitische Lage klarer wird, ist eine Seitwärtskonsolidierung im Bereich 70.000 bis 72.000 US-Dollar das wahrscheinlichste Szenario.
Am 13. April setzte die USA eine Seeblockade gegen iranische Häfen um; noch am selben Tag zerbrachen die Nuklearverhandlungen zwischen Iran und den USA. Trump drohte mit einer Eskalation der militärischen Aktionen. Die geopolitische Erschütterung führte zu einem explosionsartigen Anstieg des Rohöls um 8%, während global riskante Assets konzentriert verkauft wurden; als Krypto-Markt als Kategorie von Hochrisiko-Assets traf dies Bitcoin besonders stark, sodass der Bitcoin-Kurs in 24 Stunden um 3,1% fiel.
CENTCOM hat die Dauer der Blockade nicht bekanntgegeben und erklärt, man werde Updates veröffentlichen, je nachdem wie sich die Lage entwickelt. Wenn der Konflikt zwischen Iran und den USA weiter eskaliert, werden die Unsicherheiten im Energiemarkt weiterhin Druck auf globale riskante Assets ausüben; wenn die zweite Verhandlungsrunde zu Fortschritten führt, ist zu erwarten, dass sich die Risikoaversion schnell abbaut und damit Raum für eine technische Gegenbewegung bei Bitcoin schafft.
Die kurzfristigen Schlüsselstützen liegen bei 70.000 US-Dollar; wenn diese gehalten werden, ist eine Konsolidierung im Bereich 70.000 bis 72.000 US-Dollar möglich. Wenn 70.000 US-Dollar unterschritten werden, zeigt die nächste Unterstützung nach unten bei 67.000 US-Dollar. Als Widerstand sollte man 77.500 US-Dollar im Blick behalten; nach einem Ausbruch ist das nächste Ziel 80.000 US-Dollar.