
Die direkte Antwort darauf, warum der Bitcoin heute steigt, weist auf einen bedeutenden Wandel in einem geopolitischen Signal hin. Trump sagte im Interview, er glaube, dass der Iran „sehr an einer Einigung interessiert“ sei, und gab zu erkennen, dass die nächsten Verhandlungen „in den kommenden zwei Tagen“ in Pakistan stattfinden könnten. Der Zeitpunkt fällt auf die Phase nach dem Scheitern der vorherigen Verhandlungen (11. bis 12. April), weshalb der Markt dies als Wiederöffnung eines Zeitfensters für Gespräche deutet.
Gestützt durch diese Entwicklung stiegen die asiatischen Aktienmärkte, während die angespanntheit am Ölmarkt nachließ. Als Risikoasset mit hohem Beta reagierte Bitcoin zuerst und deutlich. Ericsenz Capital, Chief Investment Officer Damien Loh, erklärte: „Bitcoin folgt dem Anstieg der gesamten Risikoassets und zeigt dabei weiterhin eine anhaltend bessere Performance als andere Risikoassets.“
Zeitgleich zeigte auch Wall Street Zeichen einer „Immunität“ gegenüber einem Iran-Krieg: Der S&P-500-Index ist seit dem 27. März um fast 10% zurückgekommen, während der Nasdaq 100 insgesamt um etwa 12% gestiegen ist und damit die längste Serie von zehn aufeinanderfolgenden positiven Handelstagen seit 2021 verzeichnet.
Der Beschleunigungsmechanismus in dieser Erholung kommt aus dem technischen Bereich, in Form von einer Kette von Liquidationen. Analysten hatten zuvor geschätzt, dass sich rund 6 Milliarden US-Dollar an geliehenen Short-Positionen in dem Preisbereich von 72.200 bis 73.500 US-Dollar konzentrieren. Nachdem Bitcoin diesen entscheidenden, dicht umkämpften Bereich durchbrochen hatte, wurden viele Short-Positionen zwangsweise geschlossen. Das schuf zusätzlichen technischen Kaufdruck und trieb den Preis weiter nach oben.
Geopolitischer Katalysator: Trump sagt, der Iran sei aktiv auf der Suche nach einer Einigung; die nächsten Verhandlungen könnten bald in Pakistan starten
Risikosentiment kehrt umfassend zurück: Asiatische Aktienmärkte steigen, der Markt passt sich Schritt für Schritt an und setzt auf ein „Nebeneinander“ mit einem möglichen Iran-Krieg
Kettenreaktion durch erzwungene Short-Clearings: Shorts im Volumen von 6 Milliarden US-Dollar im Bereich von 72.200 bis 73.500 US-Dollar werden liquidiert; kontinuierlich strömt Kaufinteresse herein
Bestätigung der relativen Stärke: Seit dem Ausbruch des Konflikts Ende Februar hat BTC kumuliert mehr als 10% zugelegt, Gold ist um nahezu 10% gefallen, der S&P 500 ist im Wesentlichen unverändert
(Quelle: Trading View)
Der wichtigste Widerstand für Bitcoin liegt aktuell bei 80.000 US-Dollar, das sind rund 10% unter dem aktuellen Kurs. Noch wichtiger ist die technische Linie der 200-Tage-Linie: Sie liegt derzeit bei 83.000 US-Dollar leicht darüber und wird am Markt als der zentrale Wendepunkt betrachtet, der eine Trendwende hin zu den Longs bestätigt.
Wenn der Trend zur Entspannung zwischen den USA und dem Iran anhält, könnte die durch Druck auf die Bären geprägte Lage fortbestehen, und Bitcoin könnte eine Bewegung über 80.000 US-Dollar anstoßen. Weitere Ziele lägen dann im Bereich von 83.000 bis 94.000 US-Dollar. Sowohl Standard Chartered als auch Bernstein prognostizieren für das Jahresende einen Kurszielwert von 150.000 US-Dollar. Analysten wiesen zudem darauf hin, dass Bitcoin möglicherweise nur schwer zu einem großen, nachhaltigen Anstieg fähig sein dürfte, bevor der regulatorische Rahmen des US-Gesetzes „CLARITY Act“ offiziell feststeht. Die makroökonomische Entwicklung in den nächsten sieben Tagen ist daher entscheidend.
Der direkteste Grund ist, dass Trump sagt, der Iran sei „sehr daran interessiert“, eine Einigung zu erzielen; die nächsten Verhandlungen stünden kurz bevor. Die Erwartungen, dass sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran abschwächt, haben sich stark erhöht. Das führt dazu, dass globale Risikoassets insgesamt allgemein steigen. Technisch gesehen wird die Erholung weiter beschleunigt, weil im Bereich von 72.200 bis 73.500 US-Dollar konzentrierte 6 Milliarden US-Dollar an geliehenen Short-Positionen zwangsweise liquidiert werden.
Ericsenz Capital CIO erklärte, dass Bitcoin weiterhin besser abschneidet als andere Risikoassets. Seit dem Ausbruch des Konflikts zwischen den USA und dem Iran Ende Februar hat BTC kumuliert mehr als 10% zugelegt, während Gold um nahe 10% gefallen ist und der S&P 500 im Wesentlichen unverändert ist. In diesem Konflikt wird Bitcoin vom Markt als eine besondere Anlage klassifiziert, die sowohl die Eigenschaften eines Risikoassets als auch die einer nicht-staatlichen Absicherung („non-sovereign hedging“) aufweist. Diese doppelte Eigenschaft sticht besonders hervor, wenn geopolitische Risiken sich zeitgleich abschwächen.
Der jüngste wichtigste Widerstand liegt bei 80.000 US-Dollar (rund 10% unter dem aktuellen Kurs). Nach dem Ausbruch liegt das nächste Ziel in der Nähe der 200-Tage-Linie bei rund 83.000 US-Dollar. Wenn sich die geopolitische Lage weiter entspannt, gehen Analysten davon aus, dass Bitcoin sich weiter in Richtung des Zielkorridors von 83.000 bis 94.000 US-Dollar bewegen könnte. Sowohl das Jahresendziel von Standard Chartered als auch von Bernstein beträgt 150.000 US-Dollar.
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