Gate News-Nachricht, 24. April — Der Krypto-Analyst Willy Woo erklärte, dass die meisten Bitcoin-Inhaber BTC zwar als Safe-Haven-Asset betrachten, die Realität jedoch differenzierter ist. Bitcoin besitzt durchaus Safe-Haven-Eigenschaften — zum Beispiel ermöglicht es grenzüberschreitende Vermögensübertragungen über Seed-Phrasen im Krieg — und operiert theoretisch unabhängig vom traditionellen Finanzsystem, was sich potenziell während eines systemischen Zusammenbruchs auszahlen könnte.
Allerdings verhält sich Bitcoin in der Praxis in Phasen von Unsicherheit und Konflikten eher wie ein Risk Asset; es zeigt eine hohe Sensibilität für die Marktstimmung. Willy Woo führte dies darauf zurück, dass große institutionelle Anleger die Safe-Haven-Eigenschaften von Bitcoin noch nicht vollständig erkannt hätten und es als zu frühzeitig betrachten würden, zudem mit fehlender langfristiger Erfolgsbilanz. Infolgedessen ähneln seine Kursbewegungen stärker denen des Nasdaq.
Laut Willy Woo könnte Bitcoin ungefähr 10 Jahre oder länger benötigen, bevor es von den Märkten allgemein als echtes Safe-Haven-Asset akzeptiert wird. Sobald dies erreicht ist, könnte sein Marktwert potenziell mit Gold konkurrieren.