Laut dem Wintermute-Strategen Jasper De Maere könnte Bitcoin trotz des jüngsten Rebounds über $65.000 weiterhin in Richtung der $50.000-Zone fallen. Letzte Woche prallte BTC vom Bereich der niedrigen 60.000 US-Dollar nach oben ab, gestützt durch zwei Faktoren, die in die gleiche Richtung wirkten: Der US-Verbraucherpreisindex im Mai stieg auf 4,2% wie erwartet, und Fortschritte bei der Lösung des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ließen die geopolitischen Spannungen nach, wodurch Rohöl Brent von über $110 auf etwa $80 zurückgedrückt wurde.
Wintermute argumentiert jedoch, dass in den zentralen Liquiditätskanälen bislang keine klare Trendwende erkennbar ist. Das verwaltete Vermögen bei Krypto-Treasury-Unternehmen ist von $220 Milliarden auf $140 Milliarden gefallen, ETFs erleben ihren längsten Abfluss-Streak seit dem Start, und die Stablecoin-Zuflüsse gehen zurück. Solange die Kapitalflüsse nicht wieder nach oben drehen, schließt Wintermute nicht aus, dass Bitcoin die $50.000-Zone erneut ansteuert.