Laut Reuters hat Simbabwe am Freitag seine ersten spezifischen Krypto-Regelungen eingeführt und verlangt von Unternehmen, die Krypto-Assets kaufen, verkaufen, übertragen oder verwahren, dass sie sich jährlich bei der Financial Intelligence Unit registrieren – dem Anti-Geldwäsche-Arm der Reserve Bank of Zimbabwe –, andernfalls droht eine mögliche Strafverfolgung.
Die anfänglichen Registrierungskosten belaufen sich auf 500 US-Dollar, die jährliche Verlängerung auf 400 US-Dollar. Die von Finanzminister Mthuli Ncube unterzeichneten Regelungen sollen den informellen Krypto-Markt formalisieren, der entstanden ist, nachdem die Zentralbank 2018 die traditionellen Finanzinstitute von der Abwicklung von Krypto ausgeschlossen hatte. Simbabwes Krypto-Nachfrage resultiert aus Jahrzehnten von Hyperinflation und Währungsinstabilität, die das Vertrauen in das Bankensystem untergruben und die Bewohner dazu veranlassten, Bitcoin und andere Token als Wertaufbewahrungsmittel sowie für Überweisungswege zu nutzen.