Laut Nachrichten vom 6. Februar schlug Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin das Konzept des “Hyper-Scaling” in seiner neuesten Forschungsteilung vor, um das Problem der weiterhin steigenden Zustandskosten von Ethereum grundlegend zu lösen. Er sagte, dass Ethereum in Zukunft ein großflächiges Wachstum erzielen sollte, während Dezentralisierung und Verifizierbarkeit beibehalten werden, ohne die Knotenschwellenwerte durch Datenaufblähungen zu erhöhen.
Der sogenannte “Zustand” bezeichnet alle On-Chain-Daten, die jeder Knoten speichern muss, einschließlich Kontostände, Smart Contracts, Token und NFT-Holding-Informationen. Mit zunehmender Zahl der Nutzer und Anwendungen sammeln sich diese Daten an, was zu steigenden Hardware- und Wartungskosten für den Betrieb der Knoten führt und langfristig die dezentrale Natur des Netzwerks schwächen könnte.
Um diesen Druck zu verringern, schlägt Buterin die Einführung neuer, günstigerer und restriktiverer staatlicher Kategorien vor, die speziell für die Aufbewahrung persönlicher Vermögenswerte wie ERC-20-Token und NFTs vorgesehen sind. Er schlug vor, ein ähnliches Modell wie bei Bitcoin UTXOs zu übernehmen, bei dem häufig aktualisierte Kontostände durch “verbrauchte/unausgegebene” Datensätze ersetzt werden, wodurch die Abhängigkeit von dauerhafter Speicherung verringert wird. Dieser Ansatz soll es Ethereum ermöglichen, bis zu tausendfach die Rechenleistung zu steigern, ohne das Zustandsvolumen wesentlich zu erhöhen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der “temporäre Status”. Im Hyperscaling-Szenario verfallen einige Daten automatisch nach einer festgelegten Zeit, und die Wallet des Nutzers ist für die Speicherung des Eigentumsnachweises verantwortlich. Wenn eine Wiederherstellung erforderlich ist, kann sie mit kryptographischen Beweisen erneut überprüft werden. Dieser Mechanismus verlagert einen Teil der Speicherverantwortung auf den Nutzer und verringert so die Belastung des Mainnets.
Wenn dieser Plan schrittweise umgesetzt wird, werden Transaktionsgebühren und Betriebskosten für Knoten im Ethereum-Netzwerk voraussichtlich sinken, und die Teilnahmeschwelle für gewöhnliche Nutzer und kleine Validatoren wird ebenfalls gesenkt. Für Entwickler bedeutet das mehr Designraum, ohne sich zu sehr um staatliche Beschränkungen sorgen zu müssen. Obwohl sich der Vorschlag noch in der theoretischen Phase befindet und Jahre dauern könnte, um tatsächlich umgesetzt zu werden, zeigt er klar die langfristige Richtung von Ethereums Suche nach einem Gleichgewicht zwischen hoher Leistung und Dezentralisierung.
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