Regierungen erreichen im Rahmen der Emission von Staatsanleihen mit $504B im ersten Halbjahr 2026 eine Rekordgeschwindigkeit

Laut Bloomberg-Daten haben Regierungen weltweit in der ersten Hälfte von 2026 über syndizierte Staatsanleihen 504 Milliarden US-Dollar aufgenommen und damit den Höchststand von 500 Milliarden US-Dollar übertroffen, der während der Covid-19-Lockdowns 2020 erreicht wurde. Steigende Verteidigungsausgaben, fällig werdende Pandemie-Schulden, die refinanziert werden müssen, sowie Investitionen in die Energiewende treiben den Rekord-Emissionstempo laut dem Chefanalysten von Danske Bank, Jens Peter Sorensen. Italien führt mit rund 81 Milliarden US-Dollar, während Deutschland drei syndizierte Transaktionen über insgesamt 14 Milliarden US-Dollar abgeschlossen hat, nachdem Änderungen bei den Haushaltsregeln vorgenommen wurden. Die Marktnachfrage bleibt stark, trotz erhöhter Renditen bei US-Treasuries und anhaltender Unsicherheit über den weiteren Kurs der Zinssätze.
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