Gate News-Mitteilung, 17. April — Der Vorsitzende der Tisza-Partei in Ungarn, Peter Mogyoró, sagte am 17. April, dass MOL (Ungarisches Öl- und Gaskonzern)-Führungskräfte ihn darüber informiert hätten, dass die Ölpipeline „Friendship“ frühestens schon nächste Woche wieder ans Laufen gebracht werden könne.
MOL bestätigte, dass die Kraftstoffversorgung in Ungarn trotz volatiler Bedingungen auf dem globalen Markt gesichert bleibt. Mogyoró erklärte, er habe sich mit MOL darauf verständigt, die schützenden Preise für Diesel und Benzin aufrechtzuerhalten, nachdem die neue Regierung gebildet wurde.
In der Zwischenzeit ist am 17. April eine EU-Delegation in Budapest eingetroffen, um informelle Gespräche mit der Tisza-Partei zu führen, mit dem Ziel, vor der Bildung der neuen Regierung zu Fragen der EU-Finanzierung zu einem Konsens zu gelangen. Mogyoró räumte ein, dass die Verhandlungen mit der EU aufgrund von Zeitvorgaben schwierig sind, und äußerte die Hoffnung, im Rahmen seines ersten Besuchs in Brüssel eine politische Einigung über die EU-Finanzierung zu erzielen.
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