Mit Wallets, die mit Aleksey Bilyuchenko verbunden sind, werden 1.300 Bitcoin an unbekannte Börsen transferiert

CryptoNewsLand
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  • Wallets, die mit Bilyuchenko verbunden sind, setzen kontinuierlich Bitcoin-Transfers fort, die während Marktbedingungen mit geringer Liquidität Druck aufbauen.

  • Der kontrollierte Verkauf zeigt sorgfältige Planung und vermeidet plötzliche Schocks, während die konstante Versorgung im Umlauf gehalten wird.

  • Laufende Rechtsfälle und Verkäufe großer Halter begrenzen die Erholung und verlängern die Konsolidierungsphasen von Bitcoin.

Wallets, die mit Aleksey Bilyuchenko in Verbindung stehen, transferierten in der letzten Woche 1.300 Bitcoins im Wert von etwa $114 Millionen an unbekannte Börsen. Die Transfers haben die Aufmerksamkeit erneut auf lang dormant Assets gelenkt, die mit dem Mt. Gox-Hack und den BTC-e-Operationen verbunden sind. Blockchain-Intelligenz-Daten verbinden die Aktivitäten mit Adressen, die seit Oktober überwacht werden. Die Bewegungen fanden unter Bedingungen mit geringer Liquidität und erhöhter Marktsensitivität statt.

Arkham-Analyst Emmett Gallic sagt, Wallets, die mit Aleksey Bilyuchenko, der im Zusammenhang mit dem Mt. Gox-Hack angeklagt ist, verbunden sind, haben diese Woche 1.300 BTC ($114M) an unbekannte Börsen transferiert. https://t.co/2R2GRHLEJi

— Blockchain-Reporter (@blockchainrptr) 24. Dezember 2025

Die Wallets halten weiterhin etwa 4.100 Bitcoins im Wert von etwa $360 Millionen zu aktuellen Preisen. Diese Adressen haben seit Oktober etwa 2.300 Bitcoins ausgegeben. Das gleichmäßige Tempo deutet auf einen organisierten Prozess hin, anstatt auf eine plötzliche Liquidation. Die Märkte haben die Transfers ohne unmittelbares Chaos aufgenommen, obwohl der Druck sichtbar bleibt.

Musterhafte Transfers deuten auf eine bewusste Strategie hin

Der Zeitpunkt der letzten Einzahlungen zeigt Konsistenz über mehrere Wochen. Jede Bewegung folgt ähnlichen Routing-Mustern durch Börsen mit begrenzter Transparenz. Die Beträge bleiben kontrolliert und zeitlich gestreut. Dieses Verhalten deutet auf eine sorgfältige Ausführung statt auf Dringlichkeit hin.

Beobachter bemerkten die Wallets erstmals, als Anfang dieses Jahres etwa 8.000 Bitcoins auftauchten. Ermittler verbanden diese Gelder mit Fällen im Zusammenhang mit WEX und BTC-e. Dmitry Vasiliev, ehemaliger Leiter der WEX-Börse, wurde im letzten Jahr wegen $450M Betrugs festgenommen. Einige Berichte verbinden die Überwachung der damit verbundenen Vermögenswerte mit russischen Behörden. Die direkte Kontrolle über die aktuellen Transaktionen bleibt jedoch unklar.

Trotz unbeantworteter Fragen scheint die Struktur absichtlich zu sein. Die Transfers vermeiden es, in einzelnen Ereignissen zu bündeln. Stattdessen erfolgen sie in regelmäßigen Abständen. Dieser Ansatz reduziert den unmittelbaren Marktschock, erhält aber den laufenden Versorgungdruck aufrecht.

Lange rechtliche Vorgeschichte prägt den Markt-Kontext

Bilyuchenko wird von den USA beschuldigt, Bitcoin gewaschen zu haben, die zwischen 2011 und 2014 durch Mt. Gox gestohlen wurden. Etwa 647.000 Bitcoins wurden gestohlen, was den Großteil der Kundenbestände zu dieser Zeit ausmachte.

Gerichtsakten beschreiben unbefugten Zugriff auf Mt. Gox-Server im Jahr 2011. Die gestohlenen Bitcoins sollen durch Börsenkonten unter Kontrolle der Verschwörer bewegt worden sein. Behörden sagen, diese Flüsse hätten später die BTC-e-Operationen unterstützt. Zudem wurde berichtet, dass Mt. Gox im letzten Jahr 24.000 Bitcoin im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar an eine unbekannte Adresse transferiert hat.

BTC-e war von 2011 bis zu seiner Schließung im Jahr 2017 in Betrieb. Es verarbeitete in diesem Zeitraum über $9 Milliarden an Transaktionen. Die Plattform hatte etwa eine Million Nutzer weltweit. Forscher verbinden sie mit Geld, das mit Hacks, Ransomware, Identitätsdiebstahl und illegalen Verkäufen in Zusammenhang steht.

Bilyuchenko sieht sich auch Anklagen wegen des Betriebs eines nicht lizenzierten Gelddienstleistungsunternehmens gegenüber. Staatsanwälte werfen ihm komplexe Geldwäschemethoden vor, die Scheinfirmen und Offshore-Konten involvieren. Diese Vorgeschichte beeinflusst weiterhin die Wahrnehmung des aktuellen Verkaufs.

Fragile Marktbedingungen verstärken die Auswirkungen

Der erneute Verkauf fällt mit einer allgemein schwächeren Bitcoin-Entwicklung zusammen. Die Preise sanken unter 87.000 $, da die Hebelwirkung abnahm. Das offene Interesse an Perpetual-Futures sank über Nacht um etwa $3 Milliarden. Geringere Hebelwirkung verringerte die Volatilität, erhöhte aber die Sensitivität gegenüber Angebot.

Große Halter haben Anfang dieses Monats Positionen reduziert. Die Wallets mit 10.000 bis 100.000 Bitcoins haben seit Anfang Dezember etwa 36.500 Bitcoins verkauft. Das entspricht einem Wertverlust von etwa 3,37 Milliarden US-Dollar.

Börsengehandelte Fonds (ETFs) verzeichneten ebenfalls bedeutende Abflüsse. Bitcoin-ETFs wurden in vier Tagen etwa $650 Millionen US-Dollar abgezogen. Ethereum-ETFs verzeichneten fast $96 Millionen US-Dollar an Nettomittelausflüssen. Diese Trends spiegeln eine vorsichtige institutionelle Stimmung wider.

Analysten weisen auf eine starke Überhangversorgung zwischen 94.000 $ und 120.000 $ hin. Diese Konzentration begrenzt Rebound-Versuche. Mit 4.100 Bitcoins, die noch verteilt werden können, könnten die Konsolidierungsdrucke bis ins nächste Jahr anhalten.

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