Bitcoin oder unterschätzt die Zinssenkungsfenster im Januar, Marktpreisbildung vor CPI zeigt Abweichungen

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Analysten weisen darauf hin, dass die jüngsten Preisbereiche von Bitcoin sich konsolidieren und die Volatilität auf einem niedrigen Niveau verharrt, was möglicherweise die Veränderungen bei der Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Januar nicht vollständig widerspiegelt. Vor der Veröffentlichung wichtiger Inflationsdaten wirkt die Marktpreisbildung in Bezug auf den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve zu ruhig, was eine Fehlpreisbildung begünstigt.

Aus der Marktperformance der letzten zwei Monate lässt sich erkennen, dass Bitcoin hauptsächlich im Bereich von 90.000 bis 94.000 USD gehandelt wurde, mit begrenzten kurzfristigen Rücksetzern, während die implizite Volatilität auf einem Mehrjahres-Tief bleibt. Insgesamt ähnelt dieser Zustand eher einer „Vakuum der politischen Erwartungen“ als einer stabilen Phase nach einer vollständigen Risikoentlastung.

Quinn Thompson, Chief Investment Officer bei Lekker Capital, meint, dass die Marktteilnehmer zu stark auf eine „keine weiteren Zinssenkungen“ Wette setzen und potenzielle Veränderungen bei Daten und politischen Variablen ignorieren. Er weist darauf hin, dass im Kontext des anhaltenden Drucks der Trump-Regierung auf eine lockere Geldpolitik die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen im Januar und mittelfristig noch nicht vollständig in den Asset-Preisen eingepreist ist. Das aktuelle Risiko-Layout zeigt eine deutliche Asymmetrie.

Ein weiterer Analyst, Sean Dawson, teilt eine ähnliche Ansicht. Er erklärt, dass die Erwartungen der Zinssatz-Wahrscheinlichkeitsinstrumente für eine Zinssenkung im Januar zu niedrig sind, während in der Realität schwächere Beschäftigungsdaten und die Hartnäckigkeit der Kerninflation gleichzeitig auftreten, was die Annahme eines einzelnen Szenarios erschwert. Besonders unter den Einflüssen von Zollerhöhungen und den vorherigen Einschränkungen bei Regierungsmaßnahmen wird die aktuell veröffentlichte CPI-Daten als entscheidender Auslöser betrachtet.

Auch die politische Unsicherheit darf nicht außer Acht gelassen werden. Derek Lin, Forschungsleiter bei Caladan, weist darauf hin, dass die juristischen Streitigkeiten um Powell und der anhaltende Druck aus dem Weißen Haus die Unabhängigkeit der Federal Reserve auf eine bisher nie dagewesene Probe stellen. In diesem Umfeld wird das „Tail-Risiko“ einer Richtungsänderung der Politik vom Markt systematisch unterschätzt.

Was die Ergebnisse betrifft, könnten sich deutliche Divergenzen zeigen. Wenn die Inflation weiterhin stark bleibt, könnte die Federal Reserve ihre hawkishe Haltung beibehalten, was Bitcoin in einer Seitwärtsbewegung halten könnte; aber bei einer Abschwächung der Daten und einer Anpassung der Erwartungen an die Geldpolitik könnte der Preis schnell steigen. Für Investoren, die die Preisentwicklung von Bitcoin, die Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve und die makroökonomische Politik im Blick haben, ist die aktuelle Phase eher eine vernachlässigte Schlüsselphase.

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