MARA besitzt jetzt 64 % an Exaion, wobei EDF als Kunde verbleibt und NJJ Capital als strategischer Partner hinzukommt.
Bitcoin-Miner verlagern sich auf KI und Cloud-Dienste, um die enger werdenden Margen nach der Halbierung 2024 und steigender Netzwerk-Schwierigkeit auszugleichen.
Die Mining-Schwierigkeit stieg nach Stürmen um 15 %, was die Volatilität im Kryptobereich zeigt, während Unternehmen stark in KI-Datenzentren investieren.
MARA Holdings beschleunigt seine Expansion im Bereich künstliche Intelligenz und Cloud-Computing durch den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung am französischen Datenzentrumsbetreiber Exaion. Das im August 2025 mit EDF Pulse Ventures vereinbarte Geschäft gewährt MARA France nach Erhalt aller behördlichen Genehmigungen eine Beteiligung von 64 %, gab der Bitcoin-Miner am Freitag bekannt. Der französische Energieriese EDF bleibt Minderheitsaktionär und Kunde.
Zusätzlich wird NJJ Capital, die Investmentgesellschaft des Telekom-Unternehmers Xavier Niel, eine 10 % Beteiligung an MARA France erwerben, was eine breitere strategische Partnerschaft schafft. MARA-CEO Fred Thiel und Xavier Niel werden beide in den Vorstand von Exaion eintreten, zusammen mit Vertretern von EDF Pulse Ventures und MARA, um sicherzustellen, dass die Governance die neue Eigentümerstruktur widerspiegelt.
Bitcoin-Mining-Unternehmen verlagern sich zunehmend auf KI und Hochleistungsrechnen, da das traditionelle Mining Margendruck ausgesetzt ist. Nach der Halbierung 2024, die die Blockbelohnungen reduzierte, und der steigenden Netzwerk-Schwierigkeit, die die Gewinne schmälerte, verfolgen mehrere Miner nun hybride Modelle.
Daher bleibt das Mining eine Cashflow-Maschine, während KI-Cloud-Betriebe stabilere Einnahmen bieten. HIVE Digital Technologies meldete starke Ergebnisse, selbst bei schwächeren Bitcoin-Preisen, gestützt durch den Ausbau von KI-Diensten.
CoreWeave hat sich ähnlich vom GPU-Mining abgewandt und ist zu einem bedeutenden Anbieter von KI-Infrastruktur geworden. Zudem wandeln Firmen wie TeraWulf, Hut 8, IREN und MARA Mininganlagen und Energiekapazitäten in KI-Datenzentren um, was auf einen breiteren Branchentrend hinweist.
Der Übergang fällt auch mit volatilen Bedingungen im Bitcoin-Netzwerk zusammen. Die Mining-Schwierigkeit stieg am Freitag um etwa 15 % auf 144,4 Billionen, nachdem sie zuvor um 11 % gefallen war, was durch Winterstürme verursacht wurde, die die Stromnetze in den USA störten. Infolgedessen gingen viele Miner vorübergehend offline, was die Hash-Raten stark reduzierte.
Zusätzlich kündigte CleanSpark Pläne an, bis zu 1,28 Milliarden US-Dollar durch eine senior Wandelanleihe zu erhöhen, um seine Mining- und Datenzentrumsaktivitäten auszubauen. Diese Kombination aus Infrastrukturinvestitionen und Kapitalzuflüssen unterstreicht die zunehmende Konvergenz von Krypto-Mining und KI-Computing.
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