Die Gespräche zum Crypto Clarity Act schreiten voran, während Senator Tillis die Initiative anführt

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Die Diskussionen über den Digital Asset Market Clarity Act nehmen in Washington wieder Fahrt auf. Regulierungsbehörden und Krypto-Unternehmen haben die Gespräche nach monatelangen Verzögerungen wieder aufgenommen. Diesmal scheint Sen. Thom Tillis im Mittelpunkt der Verhandlungen zu stehen.

Das Gesetz soll klare Regeln für die Krypto-Branche schaffen. Unternehmen haben die Regulierungsbehörden seit Jahren um Klarheit gebeten. Doch sie sahen sich oft Durchsetzungsmaßnahmen ohne klare Richtlinien gegenüber. Der Crypto Clarity Act versucht, das zu ändern. Nach einem langsamen Start versuchen die Gesetzgeber erneut, das Gesetz voranzutreiben.

Zustimmung im Repräsentantenhaus gab dem Gesetz frühen Schwung

Der Digital Asset Market Clarity Act erlangte erstmals im Juli 2025 Aufmerksamkeit. Damals verabschiedete das Repräsentantenhaus den Gesetzentwurf. Mit starker parteiübergreifender Unterstützung. Die Gesetzgeber stimmten mit 294 zu 134 Stimmen dafür. Das Ziel des Gesetzes ist einfach. Es soll klar definieren, welche digitalen Vermögenswerte als Wertpapiere gelten und welche als Rohstoffe.

Nach dem Vorschlag würde die SEC Vermögenswerte regulieren, die als Wertpapiere eingestuft werden. Während die CFTC Vermögenswerte überwacht, die als Rohstoffe behandelt werden. Außerdem enthält das Gesetz Regeln für Krypto-Handelsplattformen. Es behandelt auch Stablecoins und DeFi. Befürworter sagen, das Gesetz würde der Branche endlich eine einheitliche Regelbasis geben. Dadurch könnten Unternehmen in den USA mit mehr Vertrauen operieren.

Meinungsverschiedenheiten bei Stablecoins verlangsamten den Fortschritt

Doch der Fortschritt verzögerte sich Anfang dieses Jahres. Im Januar stockten die Diskussionen im Senate Banking Committee. Das Problem lag bei den Rewards für Stablecoins. Sen. Thom Tillis und Sen. Angela Alsobrooks schlugen Begrenzungen für Ertragsprogramme im Zusammenhang mit Stablecoins vor.

Einige Gesetzgeber unterstützten die Idee. Sie argumentierten, dass Reward-Programme Risiken für Verbraucher oder Finanzmärkte schaffen könnten. Doch mehrere Krypto-Unternehmen widersprachen energisch. Sie warnten, dass strenge Beschränkungen Innovationen im Sektor bremsen könnten.

Banken äußerten ebenfalls Bedenken. Viele Finanzinstitute befürchteten, dass zinstragende Stablecoins Einlagen von traditionellen Banken abziehen könnten. Diese Meinungsverschiedenheiten führten dazu, dass die Dynamik schnell nachließ. Coinbase zog später seine Unterstützung für das Gesetz zurück. Es äußerte Bedenken hinsichtlich der vorgeschlagenen Beschränkungen. Daraufhin verzögerten die Gesetzgeber eine geplante Abstimmung im Senat.

Verhandlungen werden wieder aufgenommen und Optimismus kehrt zurück

In den letzten Wochen haben die Gespräche wieder begonnen. Diesmal half das Weiße Haus, verschiedene Gruppen an den Verhandlungstisch zu bringen. Krypto-Unternehmen, Banken und Gesetzgeber arbeiten gemeinsam an der Überarbeitung des Gesetzestextes. Der neue Entwurf wurde bereits an das Büro von Sen. Tillis übermittelt. Seitdem führt sein Team Treffen mit Branchenvertretern und Regierungsbeamten.

Teilnehmer der Gespräche berichten, dass die Verhandlungen in eine positive Richtung gehen. Dennoch erwartet niemand einen plötzlichen Durchbruch. Vielmehr scheinen die Verhandlungsführer darauf fokussiert zu sein, Lösungen zu finden, die beide Seiten akzeptieren können. Für den Moment sind Branchenverbände vorsichtig optimistisch.

Gesetzgeber planen mögliche Abstimmung im März im Ausschuss

Der Fokus richtet sich nun auf den Senate Banking Committee. Mehrere Quellen berichten, dass die Gesetzgeber hoffen, im späten März eine Abstimmung durchzuführen. Doch einige Fragen sind noch offen. Einige Gesetzgeber fordern klarere Regeln für DeFi-Plattformen. Andere konzentrieren sich auf Ethik- und Aufsichtsthemen. Viele Beobachter glauben, dass das Gesetz noch einen Weg nach vorne hat.

Wenn es verabschiedet wird, könnte der Crypto Clarity Act die Funktionsweise von Kryptowährungen verändern. Klare Vorschriften könnten mehr institutionelle Investoren anziehen. Sie könnten auch Blockchain-Unternehmen ermutigen, im Land weiter aufzubauen. Für die Krypto-Branche ist die Botschaft einfach: Klare Regeln könnten die nächste Wachstumsphase freisetzen.

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