FOMC-Falken-Schock erschüttert Kryptomarkt blutig, BTC „fällt auf 70.000 zu", 458 Millionen Dollar Liquidationen im gesamten Netzwerk, 128.000 Nutzer liquidiert

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FOMC im März bleibt zweimal hintereinander unverändert, die hawkishe Dot-Plot schlägt den Markt in die Flucht. Bitcoin stürzt in zwei Tagen von $74.272 um mehr als 7 % auf $68.934, ETH verliert die Marke von $2.100, im Netzwerk werden in den letzten 24 Stunden 4,58 Milliarden USD liquidiert, über 128.000 Trader wurden zwangsliquidiert; Silber stürzt um mehr als 10 %, Gold fällt unter $4.600. Traditionelle sichere Anlagen fallen gleichzeitig. Der Fear & Greed Index sinkt auf 23 – „extreme Angst“.
Dieser Bericht wurde von Dongqu Dongqu zusammengestellt.
(Vorheriger Kontext: FOMC hawkishe Panik – „Bitcoin stürzt auf 70.500 USD“, 135.000 Liquidationen, 452 Mio. USD)
(Weitere Hintergrundinformationen: Die Fed bleibt zweimal in Folge bei 3,5–3,75 %! Dot-Plot hebt Inflation und BIP-Prognosen für 2026 an, Jahresend-Zins schätzt man auf 3,4 %)

Inhaltsverzeichnis

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  • In den letzten 24 Stunden: Gesamtliquidationen 458 Mio. USD, Long-Positionen 82 %
  • Hawkischer Richtungswechsel im FOMC-Dot-Plot, Powell: „Inflationsrückgang weniger als erwartet“
  • Panikverkäufe: Silber stürzt um mehr als 10 %, Gold fällt unter $4.600
  • Optionsverfall + extreme Angst, aber historische Daten zeigen eine andere Seite

Der Blutbad geht weiter. Vor dem FOMC vor zwei Tagen stand Bitcoin noch bei $74.272, gestern brach es auf $68.934 ein – ein Rückgang von über 7,2 % in zwei Tagen. Heute Morgen hält es sich knapp bei $70.322, genau an der Schmerzgrenze bei den Deribit-Optionen bei $70.000, wo die Bullen und Bären um die Vorherrschaft kämpfen. ETH kann nicht entkommen, fällt unter $2.100, aktuell bei $2.150, fast 2 % im Minus in 24 Stunden; SOL fällt auf $89,50, XRP hält bei $1,45. Die gesamte Marktkapitalisierung der Kryptowährungen ist auf etwa 2,52 Billionen USD geschrumpft.


In den letzten 24 Stunden: Gesamtliquidationen 458 Mio. USD, Long-Positionen 82 %

Dieser Abverkauf hat die gehebelten Longs schwer getroffen. Laut CoinGlass wurden in den letzten 24 Stunden insgesamt 458 Mio. USD liquidiert, über 128.000 Trader wurden zwangsliquidiert. Davon entfallen 82 % auf Long-Positionen, die 375 Mio. USD ausmachen, die Short-Positionen nur 83 Mio. USD – was zeigt, dass die Long-Seite komplett zerlegt wurde, nicht nur die Short-Seite.

Der größte Liquidations-Trade fand auf der Hyperliquid-Plattform statt: Ein BTC-USD-Long wurde für 10,81 Mio. USD liquidiert (etwa 3,4 Mrd. TWD), ein markantes Zeichen in dieser Liquidationswelle. Bei den einzelnen Kryptowährungen wurden 191 Mio. USD bei BTC und 165 Mio. USD bei ETH liquidiert, zusammen fast 80 % des Gesamtvolumens.

Hawkischer Richtungswechsel im FOMC-Dot-Plot, Powell: „Inflationsrückgang weniger als erwartet“

Der Auslöser für den Kurssturz war die FOMC-Entscheidung vom 19. März, veröffentlicht in den frühen Morgenstunden taiwanischer Zeit. Die Fed kündigte an, die Zinsen weiterhin bei 3,5–3,75 % zu belassen, zwei Mal unverändert – innerhalb der Erwartungen des Marktes. Der eigentliche Crash kam durch den Dot-Plot: 14 von 19 Mitgliedern erwarten für 2026 nur 0 bis 1 Zinssenkungen, deutlich hawkischer als die vorherigen Erwartungen von 2–3.

Powell gab in der Pressekonferenz keine Beruhigung: „Der Rückgang der Inflation ist nicht so stark, wie wir gehofft hatten.“ Die Fed hebt zudem die Inflationsprognose für 2026 auf 2,7 % an. Die hawkishe Haltung ist vor allem auf geopolitische Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen, die die Energieversorgung stören und kostengetriebene Inflation verursachen, was den Spielraum für Zinssenkungen stark einschränkt.

Panikverkäufe: Silber stürzt um mehr als 10 %, Gold fällt unter $4.600

Diese Panik hat die Grenzen des Kryptomarktes gesprengt. Am 19. März am Abend brach Silber innerhalb eines Tages um mehr als 10 % ein, Gold fiel ebenfalls unter $4.600 – beide als klassische sichere Anlagen. Die US-Aktienmärkte fielen stark: Der Dow Jones verlor 750 Punkte und erreichte den niedrigsten Schlussstand seit 2026, der S&P 500 sank um 0,22 % auf 6.610 Punkte, der Nasdaq fiel um 0,3 % auf 22.152 Punkte. In diesem „alles fällt“-Markt suchen Investoren offensichtlich nach Cash, nicht nach Umschichtung. Die Panik breitet sich schneller aus als bei reinen Krypto-Korrekturen.

Optionsverfall + extreme Angst, aber historische Daten zeigen eine andere Seite

Am heutigen 20. März läuft auf Deribit ein Optionsvolumen von bis zu 1,72 Mrd. USD aus, der größte Schmerzpunkt liegt bei $70.000 – der Bitcoin-Preis liegt aktuell fast genau auf dieser Linie. Das Put/Call-Verhältnis beträgt 0,49, die Futures-Funding-Rates sind durchweg negativ, die offenen Bitcoin-Futures-Kontrakte sind um 5,6 % auf 106,9 Mrd. USD gefallen – kurzfristig ist die Stimmung eindeutig bärisch.

Das Markt-Feeling zeigt einen Fear & Greed Index von 23, in der Zone „extreme Angst“. Bereits 46 Tage in Folge bewegt sich der Index in Angst- oder extremer Angst-Region. Historisch ist das nur bei fünf größeren Marktstörungen vorgekommen. Doch die historische Rückblick-Analyse von Glassnode zeigt eine andere Perspektive: Bei extremen Angstphasen hat sich das Kaufen von BTC in den nächsten 90 Tagen im Median um +38,4 % ausgezahlt. Das ist nur Statistik, keine Handelsempfehlung. Bei den Optionsverfall- und FOMC-Hintergrundfaktoren bleibt heute die Frage, ob Bitcoin bei $70.000 stabil bleibt – das ist der entscheidende Test.

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