Eröffnung
Schmuckmarken in ganz Indien und Südostasien setzen KI-Tools ein, um Design- und Marketingprozesse zu beschleunigen und gleichzeitig personalisiertere Kundenservices anzubieten. Laut einer aktuellen Umfrage nutzen 68% der indischen Schmuckhersteller bereits KI für Design- und Bestandsmanagement, während ein Gründer mit Sitz in Südostasien schätzt, dass fast 80% der Schmuckmarken der Region irgendwo in ihrem Arbeitsablauf KI verwenden. Kollektionen werden nun innerhalb von drei bis vier Wochen auf den Markt gebracht, statt wie zuvor über Monate. Schmuckgründer argumentieren, dass KI zwar Workflows verbessert und die Betriebskosten senkt, aber nicht bestimmen kann, was bei Käufern Anklang findet — daher müsse die Branche Automation und menschliche Kreativität in Einklang bringen, wobei KI den Prozess formt, aber menschliche Kreativität das finale Produkt definiert.
KI-Einsatz beschleunigt Schmuckproduktion
Schmuckmarken setzen KI ein, um Marketingvideos zu generieren, bevor der Schmuck hergestellt wird, und um die Produktivität der Designteams zu steigern. Einige Marken berichten, dass KI die Produktivität ihrer Designteams verdoppelt oder sogar verdreifacht habe, wodurch kleinere Marken eine vergleichbarere Ausgangslage wie größere Wettbewerber erhalten.
Laut Sourcy-AI-Gründer Karl Chan: „KI kann sehen, aber sie kann nicht anfassen“ — eine Reflexion der aktuellen Grenzen der Technologie in der Schmuckindustrie. Während KI-generierter Schmuck immer üblicher wird, beschäftigt die Branche weiterhin die langjährige Frage, wo Inspiration endet und Imitation beginnt — eine Herausforderung, die durch die Fähigkeiten der KI zusätzlich verkompliziert wird.
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