Amazon sieht sich am Dienstag potenziell mit einer FTC-Klage wegen irreführender Werbemaßnahmen konfrontiert

Laut Bloomberg am Dienstag (16. Juni) könnte Amazon mit einer Klage der US-Bundeshandelskommission (FTC) konfrontiert werden, wegen potenziell irreführender Werbemaßnahmen gegenüber Werbetreibenden. Die Verbraucheraufsichtsabteilung der FTC befindet sich in einer späten Phase ihrer Untersuchung, an der auch mehrere Büros der Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten beteiligt sind. Der Regulator prüft, ob Amazon die Werbebedingungen, Preismechanismen und Gebührenstrukturen ausreichend offengelegt hat, insbesondere das „Reserve Pricing“-System, das in Suchanzeigen verwendet wird – die Mindestergebotsgrenze, die Werbetreibende akzeptieren müssen. Die FTC könnte ihre Untersuchung bereits im Sommer 2026 abschließen, entweder durch ein formelles Gerichtsverfahren oder durch einen Vergleich.
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