Ein US-Mann wird wegen eines Angriffs auf Uranium Finance angeklagt; im Fall von 54 Millionen US-Dollar droht die Höchststrafe von 30 Jahren Haft

Gate News Nachrichten: Am 30. März wurde von der Staatsanwaltschaft der Vereinigten Staaten im Südbezirk von New York ein Verfahren gegen einen Mann aus Maryland, Jonathan Spalletta, eingeleitet. Ihm wird vorgeworfen, seit 2021 wiederholt dezentrale Börsen, Uranium Finance, angegriffen zu haben, wobei der betroffene Betrag sich auf etwa 54 Millionen US-Dollar beläuft. Spalletta drohen zwei Anklagepunkte: Computersbetrug und Geldwäsche. Die jeweils höchste Freiheitsstrafe beträgt 10 bzw. 20 Jahre, zusammen bis zu 30 Jahre Haft. Die Anklageschrift zeigt, dass Spalletta durch die Manipulation der Transaktionsabläufe von Smart Contracts falsche Gewinne erzeugte, illegale Abhebungen von überschüssigen Mitteln veranlasste und so der Börse erheblichen Schaden zufügte. Die Ermittlungen ergaben zudem, dass er einen Teil der erlangten Gelder zum Kauf von Sammlerstücken verwendete, darunter ein Stück Stoff von den Gebrüdern Wright von einem Flugzeug, das zuvor von dem Astronauten Neil Armstrong im Rahmen der Apollo-11-Mission zum Mond gebracht worden war. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass Krypto-Assets ebenfalls rechtlich geschützt seien: „Die Behauptung, ‚Kryptowährungen seien nur virtuelle Vermögenswerte‘, kann kein Vorwand für Diebstahl sein.“

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