Anthropic führt Gespräche mit Samsung Electronics über die Produktion kundenspezifischer KI-Chips, die Samsungs 2-Nanometer-Fertigung und Verpackungsgeschäft umfassen. Dies setzt die NVIDIA-Aktie zusätzlich unter Wettbewerbsdruck; NVIDIA hält derzeit einen Marktanteil von rund 74 % im KI-Chip-Markt. Anthropic hat Clive Chan, ein ehemaliges Mitglied des frühen kundenspezifischen Chip-Teams von OpenAI, eingestellt, aber das Projekt befindet sich noch in einem frühen Stadium, und die endgültige Gestaltung und Fertigung haben noch nicht begonnen.
Laut Berichten konzentrieren sich die Gespräche zwischen Anthropic und Samsung auf Samsungs 2-Nanometer-Fertigung und Verpackungsgeschäft; das Verpackungsgeschäft verbindet verschiedene Komponenten des Prozessors und ist ein entscheidender Schritt in der fortschrittlichen Chip-Fertigung. Anthropic hat Clive Chan rekrutiert, der zuvor Mitglied des frühen kundenspezifischen Chip-Teams von OpenAI war, was zeigt, dass das Unternehmen systematisch ein Chip-Entwicklungsteam aufbaut.
Die Gespräche befinden sich noch in einem frühen Explorationsstadium; die endgültige Gestaltung oder Fertigung hat noch nicht offiziell begonnen. Anthropic hat keine spezifischen Details seines Chip-Entwicklungsfahrplans veröffentlicht.
Anthropic sagte gegenüber The Information: „Die Trainium-Chips von Amazon AWS, die Tensor Processing Units (TPUs) von Google und die GPUs von NVIDIA bleiben weiterhin der Kern unserer Strategie zur Skalierung der Rechenleistung.“
Anthropic erwägt gleichzeitig die Nutzung von Hardware von Microsoft (NASDAQ:MSFT) und Chips des britischen Startups Fractile, wobei der kundenspezifische Samsung-Chip als potenzielle Ergänzung seiner Multi-Computing-Optionen dient. Anthropics Ziel bei der Suche nach mehreren Optionen ist:
NVIDIA GPU: Bestehende Kernrechenbasis
Google TPU: Tensorverarbeitungsbeschleunigung
AWS Trainium: Von Amazon entwickelter KI-Trainingschip
Microsoft-Hardware: Enterprise-Cloud-Computing
Fractile-Chip: Inferenz-Chip des britischen Startups
Kundenspezifischer Samsung-Prozessor (falls Gespräche abgeschlossen): Potenzielle Option mit 2-Nanometer-Fertigung
NVIDIA (NVDA) hält derzeit einen Marktanteil von rund 74 % im KI-Chip-Markt, während mehrere Technologiegiganten die Entwicklung eigener Chips beschleunigen: Alphabet besitzt TPUs (Tensor Processing Units), Amazon hat Trainium, Meta Platforms (NASDAQ:META) und Microsoft arbeiten an eigenen Chips; OpenAI hat mit Broadcom (NASDAQ:AVGO) zusammengearbeitet, um 2024 den Inferenz-Chip Jalapeño zu entwerfen, der große Sprachmodelle effizienter ausführen soll.
TSMC (NYSE:TSM) bleibt in der fortschrittlichen Chip-Fertigung führend, während Samsung weiterhin Herausforderungen hat, bei der Ausbeute mit dem N2-Prozess von TSMC mitzuhalten. Darüber hinaus haben die Samsung-Gruppe und die SK-Gruppe kürzlich angekündigt, in den nächsten zehn Jahren 518 Milliarden US-Dollar zu investieren, um in Südkorea vier Speicherchip-Fabriken zu bauen, wobei sowohl SK Hynix als auch Samsung an der jüngsten Finanzierungsrunde von Anthropic teilgenommen haben.
Laut Berichten ist das Ziel von Anthropic, mehrere Rechenoptionen aufzubauen, um die Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten zu verringern; die Gespräche über Samsungs 2-Nanometer-Fertigung und Verpackungsgeschäft befinden sich in einer frühen Erkundungsphase, NVIDIA-GPUs werden weiterhin als Kern der Skalierungsstrategie für Rechenleistung genannt, und der kundenspezifische Chip ist eine potenzielle Ergänzung, kein Ersatz. Die endgültige Entscheidung hängt von der offiziellen Ankündigung von Anthropic ab.
NVIDIA (NVDA) hält derzeit einen Marktanteil von rund 74 % im KI-Chip-Markt. Am Donnerstag schloss die NVIDIA-Aktie mit einem Plus von 0,7 %, Broadcom (AVGO) stieg um 0,7 % und TSMC (TSM) um 3,5 %; die Aktienkursentwicklung wird von mehreren Marktfaktoren beeinflusst, die genauen Daten basieren auf Echtzeit-Handelsdaten.
Samsung Electronics (KS:005930) verfügt über die 2-Nanometer-Fertigung und das Verpackungsgeschäft, hat an der 65-Milliarden-US-Dollar-Finanzierungsrunde von Anthropic im Mai teilgenommen, und Google erwägt, Samsung in die Lieferkette für zukünftige TPU-Komponenten aufzunehmen. Allerdings steht Samsung weiterhin vor technischen Herausforderungen, bei der Ausbeute mit dem N2-Prozess von TSMC mitzuhalten; die Samsung-Gruppe hat zudem angekündigt, in den nächsten zehn Jahren 518 Milliarden US-Dollar in Südkorea für den Bau von vier Speicherchip-Fabriken zu investieren.
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