Gate News-Nachricht, 21. April — Der Arbitrum Security Council hat 30.766 ETH (im Wert von ungefähr $70 million) eingefroren, die am 20. April mit dem KelpDAO-Exploit in Verbindung standen, zwei Tage nachdem der Angriff stattgefunden hatte. Von 12 Ratsmitgliedern stimmten neun für die Maßnahme. Die eingefrorenen Mittel wurden in eine sichere Wallet verlegt, um den Zugriff durch den Angreifer zu verhindern und die Vermögenswerte der Nutzer zu schützen.
Der Rat verfolgte einen gezielten technischen Ansatz, um nur die betroffenen Mittel abzusichern, ohne andere Zustände der Kette oder Nutzer im Netzwerk zu stören. Laut der Ankündigung wurde die Entscheidung in enger Abstimmung mit den Strafverfolgungsbehörden getroffen, die Informationen über die Identität des Ausnutzers bereitstellten, der vermutlich mit DPRK verbunden ist.
Der KelpDAO-Exploit begann am 18. April 2026, als Angreifer eine Schwäche in der LayerZero-gestützten Brücke von Kelp DAO ins Visier nahmen und 116.500 rsETH (a liquid restaking token) im geschätzten Wert von $292 million abflossen. Arbitrum konnte durch sein Vorgehen etwa ein Viertel der gestohlenen Vermögenswerte zurückgewinnen – ein der wirksameren Reaktionen auf einen großen DeFi-Exploit.
Die eingefrorenen Mittel bleiben gesperrt, bis Arbitrum-Governance in Abstimmung mit den zuständigen rechtlichen Behörden über den nächsten Kurs entscheidet. Der Schritt hat eine Debatte in der Community über Dezentralisierung versus Sicherheit ausgelöst, wobei einige bezweifeln, ob das Einfrieren von Mitteln mit den Kernprinzipien dezentraler Systeme übereinstimmt.