Archblock beantragt Insolvenz und beschuldigt, dass Justin Sun in verbundene Transaktionen und Betrug in Osteuropa verwickelt ist

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Gate News Nachrichten: Die Krypto-Firmen Archblock, TrustToken und TrueCoin haben kürzlich Insolvenzschutz beantragt. Als Gründe werden unbezahlte Rechnungen im Zusammenhang mit Techteryx sowie Betrugsfälle genannt, bei denen Archblock Opfer einer „sachkundigen kriminellen Gruppe aus Osteuropa“ geworden sein soll. Der derzeitige Rechtsberater von Archblock, Michael Blank, erklärt in einer eidesstattlichen Erklärung, dass das Unternehmen im Jahr 2020 Stablecoins wie TrueUSD an Techteryx verkauft habe, das mit Justin Sun in Verbindung stehe, und eine Gewinnbeteiligungsvereinbarung unterzeichnet habe. Seit 2024 zahlt Techteryx jedoch die seit Jahren ausstehenden Schulden in Millionenhöhe nicht mehr.

Archblock und seine Schwestergesellschaften sind außerdem in mehrere rechtliche Streitigkeiten verwickelt, darunter Auseinandersetzungen über Verwahrung und Investitionen im Zusammenhang mit Legacy Trust, First Digital Trust und Aria Commodity Finance Fund. Teile der Gelder waren ursprünglich für risikoarme Anlagen vorgesehen, wurden jedoch in risikoreiche Spekulationsgeschäfte investiert. Dies führte zu einem Rücknahme-Stillstand und löste eine Klage der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) aus. Justin Sun hatte TrueUSD zuvor eine Kreditlinie in Höhe von etwa 500 Millionen US-Dollar gewährt, doch der Streit ist weiterhin ungelöst.

Die Insolvenz wird zudem durch die Schließung von Prime Trust, Silvergate Bank und Signature Bank weiter beeinflusst. Die eidesstattliche Erklärung zeigt, dass Archblock die Steuerzahlungen für das Geschäftsjahr 2021 nicht ordnungsgemäß abgewickelt hat; etwa 1,3 Millionen US-Dollar an Steuerschulden erhöhen den finanziellen Druck zusätzlich. Außerdem wurde das Unternehmen bei der Suche nach neuen Finanzierungen bestätigt, Opfer eines Betrugs in Höhe von etwa 3 Millionen US-Dollar durch eine kriminelle Gruppe aus Osteuropa geworden zu sein, was die finanzielle Lage direkt verschlechterte.

Archblock sieht sich derzeit einer Vielzahl offener Klagen gegenüber, darunter Forderungen gegen Prime Trust, First Digital Trust, Techteryx und Aria Commodity Finance Fund. Zudem gibt es Streitigkeiten über Schulden im Zusammenhang mit Celsius und dem FTX Recovery Trust. Zwischen dem früheren CEO Daniel Jaiyong An und den beteiligten Unternehmen bestehen zudem seit langem rechtliche Probleme. Zu den Gläubigern zählen außerdem Alameda Research, Finder Wallet und die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC).

Dieser Insolvenzfall zeigt potenzielle Risiken für die Stablecoin-Branche auf, darunter verbundene Transaktionen, das Scheitern von Verwahrstellen, Betrugsfälle und eine unsachgemäße Steuerverwaltung, was weitreichende Auswirkungen auf Investoren und das Ökosystem digitaler Vermögenswerte hat. (Protos)

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