Coinbase-CEO Brian Armstrong sagte, er glaube, dass Bitcoin wahrscheinlich bei etwa 60.000 US-Dollar einen Tiefpunkt erreicht habe, und beschrieb dies als sein Bauchgefühl, während er zugleich einräumte, dass er sich über die Tiefpunkte eines Zyklus nicht sicher sein könne. Diese Einschätzung kam, nachdem Bitcoin am 5. Juni 2026 bei 59.743 US-Dollar einen Tiefstand markiert hatte, den niedrigsten Stand seit Oktober 2024. Armstrong ordnet seine Analyse in den Bitcoin-Vierjahres-Halving-Zyklus ein – ein historisches Muster, das zwischen Bullen- und Bärenmärkten wechselt. Der aktuelle Preis liegt rund 50% unter dem Allzeithoch von Bitcoins im Oktober 2025 bei nahe 126.000 US-Dollar. Dieser Rückgang ist für Armstrong eher eine erkennbare Phase innerhalb des Zyklusrahmens als ein struktureller Bruch.
Armstrong stellte die Marke von 60.000 US-Dollar als intuitive Einschätzung dar – nicht als endgültige Prognose. Er bemerkte, niemand könne vollständig sicher wissen, wo ein Zyklustief letztlich landet, bevor dies erst im Nachhinein klar werde. Auch der Zeitpunkt seiner Aussage ist bedeutsam: Bitcoin hatte kurz zuvor am 5. Juni 2026 ein Tief von 59.743 US-Dollar verzeichnet – bemerkenswert nah an Armstrongs intuitiver Untergrenze. Armstrong beschrieb Bitcoin als „das neue digitale Gold“ und sagte, er bleibe langfristig investiert, mit der Erwartung, dass der Preis bis 2030 deutlich höher sein werde.
Armstrongs Analyse basiert auf dem Bitcoin-Vierjahres-Halving-Zyklus, der historisch gesehen abwechselnd aus längeren Bullenläufen und scharfen Rücksetzern in etwa regelmäßigen Abständen bestand. In diesem Blickwinkel wirkt der aktuelle Rücksetzer wie eine planbare Phase des Zyklus. Bitcoin liegt derzeit rund 50% unter seinem Allzeithoch im Oktober 2025 bei nahe 126.000 US-Dollar. Die Zyklen von 2018 und 2022 brachten beide vergleichbare oder noch stärkere Rückgänge, bevor es danach zu erneuten Rallys kam.
Bitcoin stieg wieder über 66.000 US-Dollar, um fast 3% innerhalb von 24 Stunden, nachdem die USA und der Iran eine Einigung erzielt hatten, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Diese Preisbewegung zeigte, wie makropolitische Verschiebungen kurzfristig technische Signale übersteuern können, und unterstrich Bitcoins Sensibilität gegenüber der globalen Risikobereitschaft – weniger gegenüber rein kryptospezifischen Nachrichtenzyklen.
Am 5. Juni bemerkte Armstrong, dass Derivate, Stablecoins und Prediction Markets allesamt zulegen, was darauf hinweist, dass die Infrastruktur- und Aktivitätsebenen von Krypto gesünder sind, als es allein der Bitcoin-Spotpreis vermuten ließe. Er ergänzte: „Es wird ein wenig Zeit brauchen, bis das in den Köpfen ankommt.“ Diese Abgrenzung macht deutlich, dass das breitere Ökosystem weiter an Reife und Nutzung gewinnt – auch während einer Bärenphase für Bitcoin.
Das On-Chain-Analyseunternehmen CryptoQuant berichtete, dass Bitcoin in eine historische Wertzone nahe seinem realisierten Preis von ungefähr 53.600 US-Dollar eingetreten ist – eine Ebene, die in der Vergangenheit starkes Terrain für langfristige Einstiege dargestellt hat. Allerdings weist CryptoQuant darauf hin, dass die Nachfragebedingungen weiterhin stark negativ sind und die ETF-Flows sich noch nicht stabilisiert haben. Die Wertzone könnte vorhanden sein, doch Käufer sind bisher nicht in Scharen angerannt, um eine Bestätigung zu liefern. CryptoQuant unterscheidet in seiner Analyse zwischen einem möglichen Preisboden und einer bestätigten Erholung: Ein Bottom werde erst im Rückblick validiert.
Armstrongs langfristige Sicht positioniert Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel, das von Geldentwertung und institutioneller Übernahme über mehrjährige Zeithorizonte profitiert. Seine „digitales Gold“-Rahmung verschiebt den relevanten Vergleich weg vom Hoch im Oktober 2025 hin zur breiteren Entwicklung seit den frühen Bitcoin-Jahren. In einem Vierjahres-Halving-Zyklus-Blick betrachtet Armstrong einen 50%-Rückgang vom Allzeithoch nicht als Ausnahme, sondern als Bestandteil. Ob der aktuelle Zyklus nach dem gleichen Drehbuch verläuft, hängt jedoch von makroökonomischen Bedingungen, ETF-Zuflüssen und der breiteren institutionellen Adoption ab.
Welche Kursmarke hält Brian Armstrong für den Bitcoin-Bottom?
Brian Armstrong sagte, er glaube, dass Bitcoin wahrscheinlich bei rund 60.000 US-Dollar seinen Boden gefunden habe. Er beschrieb dies als sein Instinkt-Gefühl und räumte zugleich ein, dass niemand sicher sein könne, wo ein Zyklus-Bottom endgültig landet. Diese Sicht folgte darauf, dass Bitcoin am 5. Juni 2026 59.743 US-Dollar berührte.
Was zeigt die On-Chain-Analyse von CryptoQuant zur aktuellen Position von Bitcoin?
CryptoQuant berichtete, dass Bitcoin in eine historische Wertzone nahe seinem realisierten Preis von etwa 53.600 US-Dollar eingetreten ist. Das Unternehmen hält jedoch fest, dass die Nachfragebedingungen weiterhin stark negativ seien und die ETF-Flows sich noch nicht stabilisiert hätten. Das bedeutet: Die Wertzone ist vorhanden, aber Käufer hätten sich noch nicht darauf gestürzt, um eine Erholung zu bestätigen.
Wie sieht Armstrongs langfristiger Ausblick für Bitcoin aus?
Armstrong erwartet, dass Bitcoin bis 2030 deutlich höher stehen wird, wobei er den Vierjahres-Halving-Zyklus als analytischen Rahmen nutzt. Er beschreibt Bitcoin als „das neue digitale Gold“ und positioniert es als Wertaufbewahrungsmittel, das von Geldentwertung und institutioneller Übernahme über mehrjährige Zeithorizonte profitiert.
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