Laut The Motley Fool sind die Aktien von Cerebras seit dem Börsengang am 15. Mai um ungefähr 18% gefallen, obwohl sie bei der IPO-Preisbildung mit 350 US-Dollar eröffneten, bei einem Preis von 185 US-Dollar. In der Zwischenzeit zog der Kurs von Broadcom Anfang Juni zurück, nachdem das Unternehmen seine Q2-Ergebnisse veröffentlicht hatte, doch die Performance blieb solide: Der nicht nach GAAP ausgewiesene EPS lag bei 2,44 US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen, während der Umsatz mit KI-Halbleitern um 143% gegenüber dem Vorjahr auf 10,8 Milliarden US-Dollar anstieg. Analysten sehen den Rückschlag als Überreaktion und verweisen auf die 70%ige Semiconductor-Gross-Margin von Broadcom sowie ein Plus von 88% beim Nettoergebnis im Jahresvergleich. Zudem verbesserte sich das KGV von 88x auf 65x nach dem Rückgang.
Nvidia hält inmitten des Wettbewerbs von AMD, Broadcom und Cerebras weiterhin einen dominanten Marktanteil von 88% bei Data-Center-GPUs. Das KGV des Unternehmens von 30x bietet im Vergleich zu Wettbewerbern einen gewissen Bewertungs-Puffer. Analysten gehen davon aus, dass die Sorgen des Marktes über eine mögliche Sättigung bei Investitionen in die kurzfristige Infrastruktur übertrieben sein könnten, da Nvidia sich für eine breitere KI-Übernahme über den Bereich der persönlichen Computer, autonome Fahrzeuge und Robotik hinweg positioniert.