Bank of America skizziert Friedenshandels-Assets: Bitcoin, Rohstoffe und Schwellenländer führen das Erholungspotenzial an

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Der wichtigste Investment-Stratege von Bank of America, Michael Hartnett, hat eine konträre „Friedens-Profiteur-Liste“ veröffentlicht, nachdem Berichte nahelegen, dass die USA und der Iran bald eine Friedensvereinbarung erreichen könnten. Laut BofA gehören zu den wahrscheinlichsten Profiteuren Konsumaktien, Real-Estate-Investment-Trusts (REITs), europäische Aktien, Bitcoin, Gold sowie Währungen aus Schwellenländern – wobei Letztere nach deutlichen Rückgängen in diesem Jahr das stärkste Erholungspotenzial aufweisen.

Bitcoin ist seit Jahresbeginn um 27% gefallen, während Gold um etwa 2% nachgegeben hat. Währungen aus Schwellenländern, darunter die indische Rupie (minus 5%) und die indonesische Rupiah (minus 6,5%), wurden durch stark steigende Energiekosten getroffen. REITs und zyklische Konsumwerte haben die Friedenshoffnung bereits teilweise vorweggenommen: Seit den April-Tiefs legten sie um 9% bzw. um mehr als 10% zu. Hartnett blieb jedoch bei einer vorsichtigen kurzfristigen Einschätzung und wies darauf hin, dass der Bull-&-Bear-Indikator von BofA weiterhin bei 8,8 von 10 liegt – und damit Verkaufssignale vor einer möglichen Straffung durch die Fed signalisiert.

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