Bank of England zögerlicher bei Zinserhöhungen angesichts der wirtschaftlichen Abschwächung im Vereinigten Königreich, so Berenberg

Laut Berenberg-Analysten scheint die Bank of England zurückhaltender zu sein, die Zinsen anzuheben als die Europäische Zentralbank. Als Gründe werden ein schwächerer Arbeitsmarkt und ein nachlassender Inflationsdruck aus dem Dienstleistungssektor genannt. Die Geldpolitik in Großbritannien war bereits vor dem Energie-Schock straffer, und die fiskalischen Rahmenbedingungen bleiben angespannt.

Die Bank rechnet mit wirtschaftlicher Stagnation bis in den Sommer 2026: Für das zweite und dritte Quartal wird ein BIP-Wachstum von null Prozent im Quartalsvergleich erwartet, da die Wirtschaft nach der starken Entwicklung zu Beginn des Jahres abkühlt.

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