Die Bank of England hebt persönliche Obergrenzen für Stablecoin-Bestände auf und setzt ein Emissionslimit von 40 Milliarden £ für den 22. Juni

Laut der Bank of England hat die Zentralbank am 22. Juni ihren sterling-gestützten Stablecoin-Rahmen überarbeitet: Sie strich zuvor vorgeschlagene individuelle Obergrenzen für einzelne Halter, führte jedoch eine vorübergehende Emissionsobergrenze von 40 Milliarden £ (50 Milliarden $) pro systemischem Stablecoin ein. Die aktualisierten Regeln lockern zudem die Reserveranforderungen und senken den Anteil der Sicherungswerte, der in Einlagen bei der Zentralbank gehalten werden muss, von 40% auf 30%. Bis zu 70% sind nun für kurzfristige britische Staatsanleihen zulässig. Der Schritt lässt strikte Limits pro Nutzer zugunsten eines makroprudenziellen Ansatzes fallen und greift damit Bedenken der Branche auf, dass frühere Beschränkungen die Wettbewerbsfähigkeit des Vereinigten Königreichs als Digital-Asset-Hub beeinträchtigen würden. Regulierte UK-Stablecoins werden ab 2027 erwartet.
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