Abstimmung bei der Bank of England zeigt stärkere Unterstützung für eine Zinserhöhung als erwartet; Gold fällt, während der globale Straffungszyklus weiterläuft

Laut Kitco News beließ die Bank of England am Donnerstag ihren Leitzins unverändert bei 3,75%, doch zwei Ausschussmitglieder stimmten für eine Erhöhung um 25 Basispunkte und lagen damit über den Konsens-Erwartungen, wonach nur ein Mitglied für eine Zinserhöhung votiert hätte. Die Entscheidung der BoE spiegelt einen breiteren weltweiten Trend zu einer restriktiveren Geldpolitik wider: Die Europäische Zentralbank hatte die Zinsen bereits vergangene Woche um 25 Basispunkte angehoben, und die US-Notenbank signalisierte Unterstützung für mindestens eine weitere Zinserhöhung noch vor Jahresende.

Die Goldpreise fielen als Reaktion auf den zunehmenden Straffungsdruck. Spotgold sank auf 4.247,60 US-Dollar je Unze, ein Minus von 0,20% im Tagesverlauf, während in britischen Pfund bewertetes Gold auf 3.211,84 £ je Unze fiel, ebenfalls um 0,37%.

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