Die Bank of England hat sich laut Berichten vom 30. April besorgt über Pläne zur Senkung der Kapitalanforderungen für professionelle Handelsfirmen geäußert und dabei auf mögliche Anstiege des finanziellen Risikos hingewiesen. Diese Haltung führt zu einer Meinungsverschiedenheit mit der UK Financial Conduct Authority (FCA), die die Lockerung der Kapitalregel Ende des vergangenen Jahres vorgeschlagen hatte.
Die UK Financial Conduct Authority hat vorgeschlagen, die Kapitalanforderungen für Handelsfirmen zu lockern, die unter ihrer Aufsicht stehen, mit dem erklärten Ziel, die Liquidität der Finanzmärkte zu verbessern. Die Bank of England hat jedoch Bedenken geäußert, dass eine Senkung dieser Kapitalanforderungen das finanzielle Risiko innerhalb des Finanzsystems erhöhen könnte. Beide Regulierungsbehörden haben unterschiedliche Positionen zur angemessenen Höhe der Kapitalregulierung für professionelle Handelsunternehmen eingenommen.