Greene von der Bank of England sagt, dass die Nachfrage nach Stablecoins innerhalb von fünf Jahren nachlassen und durch tokenisierte Einlagen ersetzt werden könnte

Laut dem Mitglied des Monetary Policy Committee der Bank of England, Megan Greene, könnte die Begeisterung für Stablecoins schon bald nachlassen und durch tokenisierte Einlagen ersetzt werden—digitale Versionen traditioneller Bankeinlagen. Greene erklärte auf einer Konferenz in Dubrovnik, Kroatien, sie erwarte, dass tokenisierte Einlagen innerhalb von fünf Jahren zur dominierenden Form werden könnten und Stablecoins „eine entfernte Erinnerung“ bleiben. Sie merkte an, dass Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs), Stablecoins und digitale Einlagen jeweils eine Rolle im Markt haben, dass aber der Wunsch der Geschäftsbanken, die traditionellen Einlagen zu behalten, dazu führen dürfte, dass tokenisierte Produkte am Ende der Sieger sein werden. In der Zwischenzeit verteidigte US-Notenbank-Fed-Gouverneur Christopher Waller Stablecoins in derselben Diskussion. Er bezeichnete sie als finanzielle Innovation, die Kosten senken könne, und warnte davor, sie zu stark zu regulieren. Stablecoins seien lediglich ein „Zahlungstool“, das Wettbewerb in den Zahlungsverkehr bringe.
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