Bank–Crypto Clash verlangsamt Fortschritt des Senate Clarity Act

  • Streit zwischen Banken und Krypto-Firmen über Stablecoin-Belohnungsprogramme hat den Fortschritt des Senate Clarity Act verzögert.
  • Banken warnen, dass Belohnungen zu Abzug von Einlagen führen könnten, während Krypto-Befürworter sagen, dass Beweise für bedeutende Veränderungen begrenzt sind.
  • Gesetzgeber, darunter Senators Alsobrooks und Tillis, verhandeln Kompromisse, um den Krypto-Gesetzentwurf voranzubringen.

Ein Streit zwischen Banken und Krypto-Firmen über Stablecoin-Belohnungen hat den Fortschritt des Senate Clarity Act blockiert. Bei der American Bankers Association Summit in Washington, D.C., sprach Senatorin Angela Alsobrooks am Dienstag direkt über den Konflikt. Laut Crypto In America suchen Gesetzgeber nun nach Kompromissen, um den Gesetzentwurf für die Krypto-Marktstruktur voranzutreiben.

Senatoren suchen einen Mittelweg bei Stablecoin-Regeln

Senatorin Angela Alsobrooks sprach während der Diskussion mit Naomi Camper, der Politikchefin der American Bankers Association. Sie sagte, die Verhandlungen könnten dazu führen, dass beide Branchen teilweise unzufrieden sind.

Alsobrooks erklärte, dass Gesetzgeber Innovationen mit Bedenken hinsichtlich der finanziellen Stabilität in Einklang bringen müssen. Sie fügte hinzu, dass ein Kompromiss notwendig bleibt, um den Clarity Act voranzubringen. Die Senatorin hat mit Senator Thom Tillis an möglichen legislativen Anpassungen gearbeitet. Beide Gesetzgeber trafen sich kürzlich mit Vertretern aus Banken und Krypto, um den Entwurf zu prüfen.

Laut Alsobrooks zielt der Vorschlag darauf ab, Schutzmaßnahmen einzuführen und gleichzeitig neue Finanztechnologien zu unterstützen. Die Diskussionen folgten Verhandlungen, die zuvor vom Weißen Haus organisiert wurden.

Banken warnen vor Risiken des Abzugs von Einlagen

Der zentrale Streitpunkt betrifft, ob Krypto-Firmen Belohnungen für Stablecoin-Bestände anbieten sollten. Gemeinschaftsbanken argumentieren, dass solche Anreize Einlagen von traditionellen Konten abziehen könnten.

Naomi Camper betonte, dass kleinere Banken sich Sorgen über potenziellen Abzug von Einlagen machen. Kunden könnten Gelder in höher verzinste Stablecoin-Produkte von Krypto-Plattformen umschichten. Krypto-Befürworter widersprechen diesen Bedenken jedoch.

Sie argumentieren, dass Stablecoin-Belohnungsprogramme bereits existieren, ohne große Einlagenverschiebungen auszulösen. Patrick Witt, Geschäftsführer des White House Crypto Council, sprach öffentlich zu dem Thema. Auf X schrieb er, ob tatsächlich Einlagenabflüsse stattgefunden haben.

In der Zwischenzeit setzen die Verhandlungen fort, während Gesetzgeber eine Einigung über die verbleibenden Bestimmungen suchen. Die Aktion des Senate Banking Committee hängt davon ab, diese Differenzen zu klären.

Regulierungsbehörden prüfen engere Zusammenarbeit

Während die Gesetzgebungsdiskussionen weiterlaufen, diskutieren auch Regulierungsbehörden eine engere Kooperation. SEC-Vorsitzender Paul Atkins stellte mehrere Vorschläge bei einer Konferenz der Futures-Branche in Boca Raton vor.

Atkins sagte, die Regulierungsbehörden sollten aufhören, sich gegenseitig bei Durchsetzungsmaßnahmen zu behindern. Stattdessen könnten beide Agenturen ihre rechtlichen Theorien bei der Untersuchung desselben Verhaltens angleichen.

Er schlug auch vor, eine substitutive Compliance zwischen den Regulierungsregimen einzuführen. Dabei könnten Unternehmen, die die Standards einer Behörde erfüllen, ähnliche Anforderungen bei einer anderen erfüllen. Zudem plant die SEC eine Harmonisierung-Webseite für koordinierte Leitlinienanfragen. Die Agenturen könnten auch gemeinsame Treffen für Anträge auf neue Finanzprodukte abhalten.

In der Zwischenzeit wird weiter über die Verlegung der CFTC in die Nähe des SEC-Hauptsitzes in Washington diskutiert. Laut einer von Crypto In America zitierten CFTC-Quelle prüfen Beamte noch mehrere mögliche Standorte.

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