Laut Reuters reichten am 21. Mai die EU-Verbraucherschutzgruppe BEUC und 29 Mitglieder in 27 Ländern Beschwerden gegen Google, Meta und TikTok im Rahmen des Digital Services Act ein – wegen angeblicher Versäumnisse, um Finanzbetrugsanzeigen einzudämmen. Die Mitglieder meldeten nahezu 900 verdächtige Anzeigen von Dezember bis März, von denen nur 27% entfernt wurden und 52% der Meldungen zurückgewiesen oder ignoriert wurden.
Google und Meta wiesen die Beschwerden zurück, während TikTok sagte, Betrügereien seien ein branchenweites Problem. Regulierer können Plattformen bei Verstößen gegen den DSA mit bis zu 6% des weltweiten Jahresumsatzes belegen.