Bill Ackman: Der Markt spielt das Internet-Boom-Drama von 2000 nach – Microsoft ist der Gewinner im KI-Zeitalter

2000年互聯網泡沫警告

Bill Ackman, Gründer und CEO von Pershing Square Capital Management, sagte am 3. Juni in dem Podcast „All In“, dass die aktuelle Marktlage die Investitionspsychologie des Internetbooms im Jahr 2000 nachspiele: Das Geld konzentriere sich auf angesagte Bereiche wie Chips, Halbleiter und Energie. Außerdem habe er im Februar nach dem Kursrückgang nach einem Microsoft-Quartalsbericht eine neue Position eröffnet und bezeichnete Microsoft als einen der „Gewinner im KI-Zeitalter“.

Akmans bestätigte Positionen und Markteinschätzung

Die konkreten Positionen, die Ackman im Podcast öffentlich macht:

Microsoft: Neue Position, als der Kurs nach dem Quartalsbericht im Februar 2026 fiel; Ackman sagt, Microsoft sei einer der „Gewinner im KI-Zeitalter“

Amazon, Meta: Ackman sagt, er halte sie, und ist der Ansicht, beide seien derzeit vom Markt falsch niedrig bewertet

Salesforce-ähnliche Softwareunternehmen: Ackman sagt, er sei „besorgt“ und glaubt, dass das Geschäftsmodell, bei dem man auf Basis von Nischen-Softwareprodukten jedes Jahr hohe Gebühren von Kunden erhebt, im KI-Zeitalter einem erheblichen Umbruchrisiko ausgesetzt ist

SpaceX (potenzieller IPO): Ackman sagt, SpaceX sei im Bereich kostengünstiger Raumstarts „nahezu monopolähnlich“; sein Interesse gelte daran, wie das Unternehmen in fünf Jahren aussehen werde

OpenAI (potenzieller IPO): Ackman sagt, OpenAI habe ein interessantes Geschäftsmodell, benötige jedoch eine klarere Erklärung gegenüber dem Markt, wie das investierte Kapital eingesetzt werde

Spaltung in der Softwarebranche: Aksmans KI-Grad-Bewertungsrahmen

Ackman erklärte im Podcast, dass der aktuelle Abverkauf bei Software-Aktien eine „sehr detaillierte Analyse“ erfordere, statt pauschal zu erfolgen. Er sagte, wenn es heute ein Softwareunternehmen sei, „müsse es so weit wie möglich KI-Transformation umsetzen“. Seine Sorge konzentriere sich auf jene Unternehmen aus der Vergangenheit, die ihre Preisgestaltungskraft über Nischenmärkte aufgebaut hätten; diese Firmen seien „tatsächlich mit sehr großen Risiken konfrontiert“.

Ackman sagte zugleich, dass in der KI-Welle diejenigen Unternehmen wirklich im Fokus stünden, die über einen Graben (Burggraben), Cashflows und die Fähigkeit zur KI-Transformation verfügen und technische Umbrüche abwehren können. Etwa vor einem Monat hatte er zudem erklärt, dass er in einer Phase schwacher Märkte „auffällig günstig, wirklich sehr günstig“ hochwertige Aktien gesehen habe.

Häufige Fragen

Wo genau liegen die „Ähnlichkeiten“, die Ackman zwischen dem KI-Hype und dem Internet-Boom der 2000er Jahre sieht?

Ackman erklärte im Podcast, dass sich die Ähnlichkeit vor allem in der Investitionspsychologie zeige: Damals seien Anleger von Internetaktien begeistert gewesen; als Geld „neuen Dingen“ nachjagte, sei Berkshire Hathaway auf historische Unterbewertung gefallen. Er glaubt, dass heute die gleiche Investitionspsychologie dazu führt, dass sich das Kapital auf Chips, Halbleiter und Energie konzentriert, während Qualitätsunternehmen wie Amazon, Meta und Microsoft vom Markt kaltgestellt werden.

Warum hat Ackman eine Position in Microsoft aufgebaut, als die Aktie nach dem Quartalsbericht fiel?

Als die Microsoft-Aktie im Februar 2026 nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts fiel, eröffnete Ackman eine neue Position. Der Grund war, dass er der Ansicht ist, Microsoft sei einer der Gewinner im KI-Zeitalter. Im Podcast machte er deutlich, dass Anleger im KI-Boom entweder direkt oder indirekt in KI investieren müssten oder ansonsten den Risiken ausgesetzt seien, die KI mit sich bringt; Microsoft gehöre zur ersten Gruppe.

Wie unterscheidet sich Aksmans Haltung zu einem SpaceX-IPO und einem OpenAI-IPO?

Für SpaceX hat Ackman sein Interesse klar signalisiert und sagt, das Unternehmen sei im Bereich kostengünstiger Raumstarts „nahezu monopolähnlich“; sein Fokus liege darauf, wie die Firma in fünf Jahren aussehen werde. Bei OpenAI gesteht Ackman zwar zu, dass das Geschäftsmodell interessant sei, weist aber darauf hin, dass OpenAI den Markt noch klarer darüber informieren müsse, wie das eingesetzte Kapital investiert wird; sprachlich sei er diesbezüglich vergleichsweise zurückhaltend.

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