Schwab Wealth Management: Bitcoin schwächelt, da Momentum verloren geht – kein Strategy-Verkauf

HYPE-10,4%
IBIT-2,14%

比特幣暴跌

Jim Ferraioli, Leiter für digitale Währungsforschung und Strategie bei Charles Schwab, sagte in einem Interview mit CoinDesk am 3. Juni, dass die Schwäche von Bitcoin in jüngster Zeit vor allem darin liege, dass die Marktdominanz als „Momentum“-Ziel verloren gegangen sei – nicht daran, dass der Strategy-Gründer Michael Saylor Bitcoin verkauft oder dass die institutionelle Nachfrage nachgelassen habe. Er wies darauf hin, dass spekulatives Kapital, das dem Momentum nachjagt, sich nun auf alternative Chancen wie KI-Aktien und IPOs verlagere.

Ferraiolis Analyse zum Momentum: KI-Aktien und IPOs werden zum neuen Spekulationsfokus

Ferraioli erklärte CoinDesk, dass Krypto-Investoren historisch gesehen eine Gruppe seien, die „Marktdynamik“ jagt, und dass derzeit zwei Bereiche das Momentum-Kapital anziehen: KI-nahe Aktien (darunter KI-Infrastruktur, Rechenzentren und börsennotierte Unternehmen mit fortgeschrittenem Computing) sowie die bevorstehenden großvolumigen IPOs.

Er hob insbesondere hervor, dass die dezentrale Börse Hyperliquid (HYPE) synthetische Verträge eingeführt habe, die an das Eigenkapital von Pre-IPO-Privatgesellschaften gekoppelt seien, sodass Krypto-Trader direkt On-Chain auf die Erwartung hin spekulieren könnten, dass die Unternehmen an die Börse kommen. Ferraioli ist der Ansicht, dass das derzeitige Problem von Bitcoin nicht im Fehlen von positiven Nachrichten liege, sondern darin, dass Anleger andere Ziele für das Momentum gefunden hätten: „Wenn man anderswo wählen kann, gibt es keinen Grund, hier etwas zu kaufen.“

Bestätigte Datenpunkte, die in diesem Artikel behandelt werden

Rückgang von Bitcoin im vergangenen Monat: mehr als 16 %; S&P 500 im gleichen Zeitraum +5 %

Großauftrag bei der Baloise IBIT: Am 26. Mai 2026 wurde ein außerbörslicher Großauftrag in Höhe von 1,26 Milliarden US-Dollar verzeichnet (NYDIG-Quellen zur Forschung)

Strategy-Verkauf: 32 Bitcoins, etwa 2,5 Millionen US-Dollar (Ferraioli schätzt, dass dies eine übertriebene Markterzählung sei)

SpaceX-IPO-Bewertung: In dem Bericht wird eine Bewertung von 1,8 Billionen US-Dollar genannt; weitere großvolumige IPO-Schätzungen zusammen mehr als 200 Milliarden US-Dollar an Finanzierung

Bitcoin-Kurs: etwa 64.968 US-Dollar zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des CoinDesk-Artikels

Ferraiolis Bewertung zu dem Strategy-Verkauf und saisonalen Faktoren

Ferraioli sagte im Interview ausdrücklich, dass der Verkauf von 32 Bitcoins durch Strategy nicht der eigentliche Grund für den Rückgang von Bitcoin in dieser Phase sei, und bezeichnete dies als „eine bequeme Erzählung“, die mit den bereits stattfindenden großen Markttrends verbunden sei. Er merkte außerdem an, dass viele ETF-Investoren nach den starken Schwankungen im vergangenen Jahr den aktuellen Preis eher als Chance sehen, Positionen auszusteigen, statt als Chance, Positionen aufzubauen.

Ferraioli wies darauf hin, dass der Sommer historisch eine traditionelle Flaute für den Bitcoin-Handel sei, und führte in einem Markt-Ausblicksbericht von Charles Schwab aus, dass „der Bedarf an Absicherung nach unten weiterhin besteht“. Seine Gesamtbewertung lautet: Bitcoin bestehe weiterhin hauptsächlich aus Privatanlegern und Momentum-geleiteten Tradern, während die institutionelle Nutzung unter den Erwartungen liegt, die der Markt ursprünglich hatte.

Häufige Fragen

Warum sagt Jim Ferraioli, dass der Verkauf von Strategy „nicht der echte Grund“ sei?

Ferraioli erklärte gegenüber CoinDesk, dass der Verkauf von 32 Bitcoins durch Strategy finanziell kaum ins Gewicht falle und diese Aussage lediglich dazu diene, bequem mit dem Trend der Verlagerung von Momentum-Geldern in Verbindung gebracht zu werden, der bereits im Gang sei. Er sieht die grundlegenderen Treiber darin, dass spekulatives Kapital von Bitcoin hin zu KI-Aktien und IPO-Möglichkeiten abwandere.

Was meint Ferraioli mit dem „MOMO“-Jagen?

MOMO (Momentum, das Jagen der Dynamik) bezeichnet das Verhalten von Investoren, die einem Asset hinterherlaufen, das gerade steigt oder die stärkste spekulative Story hat. Ferraioli zufolge spielten Anleger im Kryptobereich historisch die Hauptrolle beim Momentum-Jagen, doch aktuell hätten KI und IPOs Bitcoin als Hauptziel dieser Gelder ersetzt.

Was sagt der 1,26 Milliarden US-Dollar Großauftrag bei der Baloise IBIT aus?

NYDIG-Forschung zufolge zeigt der außerbörsliche Großauftrag in Höhe von 1,26 Milliarden US-Dollar, der am 26. Mai 2026 bei IBIT auftrat, dass ein großer Investor offenbar schnell aus seiner Bitcoin-Investition aussteigen wolle – und nicht eine ungewöhnliche Hedgefonds-Handelsstrategie, die Positionen glattstellt.

Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare