Laut Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) zeigt die neueste Forschung von Project Agorá, dass Tokenisierungstechnologie die Abwicklungsgeschwindigkeit deutlich verbessern, die Abstimmungseffizienz erhöhen und Transaktionsausfälle sowie operative Risiken bei grenzüberschreitenden Zahlungen senken kann. Das Projekt, das gemeinsam von der BIS mit sieben Zentralbanken und über 40 Finanzinstitutionen einschließlich der Federal Reserve, der Bank of England, der Bank of Japan und der Schweizerischen Nationalbank geleitet wird, kam zu dem Ergebnis, dass die Tokenisierung von Zentralbankreserven und Einlagen von Geschäftsbanken eine atomare Abwicklung über Währungen und Gerichtsbarkeiten hinweg ermöglicht und sicherstellt, dass Transaktionen entweder gleichzeitig abgeschlossen werden oder gemeinsam scheitern.
Project Agorá hat Simulationstests abgeschlossen und plant, zur Erprobung von Transaktionen mit echtem Wert überzugehen. Dabei sollen Live-Abwicklungsanwendungen für ausgewählte Währungen und Institutionen untersucht werden.