Gate News Nachricht, 23. April — Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) hat einen Bericht veröffentlicht, der davor warnt, dass Krypto-Börsen zunehmend bankähnliche Dienstleistungen anbieten, darunter Kredit- und Yield-Produkte (Earn), aber die regulatorische Aufsicht und die Einlagensicherungen vermissen lassen, die für das traditionelle Finanzwesen typisch sind, und so ein systemisches Risiko schaffen.
Der Bericht stellt fest, dass Hochzinsprodukte im Grunde genommen unbesicherte Kredite sind, wobei die Vermögenswerte der Nutzer von den Plattformen häufig für Kreditvergabe, Handel oder Market-Making-Aktivitäten eingesetzt werden. Nutzer halten lediglich Forderungen aus Schuldtiteln gegen die Plattformen, wodurch sie direkt dem Insolvenzrisiko ausgesetzt sind, falls die Plattform scheitert. Die BIS hob hervor, dass große Krypto-Plattformen sich von einzelnen Zweckbörsen zu „multifunktionalen Intermediären“ weiterentwickelt haben, die Bank-, Brokerage- und Handelsfunktionen integrieren, jedoch mit unzureichender Transparenz und Mechanismen zur Risikoentkopplung.
Die Zusammenbrüche von Celsius Network und FTX verdeutlichen solche strukturellen Verwundbarkeiten. Die BIS merkte zudem an, dass ein Flash-Crash im Kryptomarkt im Oktober 2025 ungefähr $19 billion an Liquidationen ausgelöst hat und damit die Ansteckungsrisiken unterstreicht, die durch hohe Verschuldung und intransparente Strukturen entstehen.
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