Laut einer diese Woche veröffentlichten Citi-Analyse steht Bitcoin vor einem deutlich größeren Risiko durch Quantencomputing als Ethereum. Schätzungsweise sind bereits 6,7 bis 7 Millionen BTC in inaktiven Wallets potenziell von Angriffen betroffen.
Die Citi-Analysten warnten, dass jüngste Quanten-Durchbrüche den Zeitrahmen für praktische Angriffe auf 2030-2032 verkürzt hätten. Bitcoins Verwundbarkeit rührt vor allem aus Governance-Herausforderungen: Der Übergang zu quantenresistenter Kryptografie würde eine breite Zustimmung und einen schwierigen Hard Fork erfordern, während der flexiblere Upgrade-Prozess von Ethereum es für eine Anpassung besser positioniert. Unter den exponierten Bitcoins sollen sich rund 1 Million Coins befinden, die vermutlich von Satoshi Nakamoto geschürft wurden und weiterhin in frühen Adressformaten vorliegen. Im aktuellen Preisniveau entspricht das einem Wert von ungefähr 82 Milliarden US-Dollar.
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