Laut JPMorgan-Chase-Analysten haben sich die Abflüsse aus dem Bitcoin-Spot-ETF in den vergangenen vier Wochen bis Anfang Juni beschleunigt, während Anleger weiterhin ihre Positionen in inflationsabsichernden Trades reduzieren. Gold-ETFs verzeichneten Abflüsse von ungefähr 20 Milliarden US-Dollar in der Woche bis zum 5. Juni, während sowohl Privatanleger als auch institutionelle Investoren ihre Positionen in Gold- und Bitcoin-Futures abbauen. Das signalisiert einen breiteren Rückzug aus Vermögenswerten, die mit einer Geldentwertung und geopolitischen Risiken verbunden sind.
Die Bank stellte fest, dass Bitcoin seit den Spannungen im Nahen Osten zum wichtigsten Vehikel für solche Absicherungen geworden war, sich aber Anfang Mai wieder umkehrte, während sich der Schwung in den letzten Wochen abgeschwächt hat. Ein rückläufiges Liquiditätsniveau in den ETF- und Futures-Märkten hat die Kurskorrekturen bei Bitcoin zusätzlich verstärkt.