Ein aktueller Bericht der Krypto-Marktwirtschaft hat einige der größten Finanzinstitute der Welt in dasselbe Experiment geholt: die Erprobung tokenisierter Geldmarktfonds als Sicherheiten über öffentliche und private Blockchains hinweg in Europa und im Vereinigten Königreich.
In einer aktuellen Aufschlüsselung argumentierte der Gastgeber – ein auf Krypto fokussierter Analyst, der als All In Crypto bekannt ist – das Papier sei eines der klarsten Signale, dass „Finanzinstitute öffentliche DLTs nutzen werden“.
Der Bericht, erstellt von EY, Hogan Lovells, Global Digital Finance (GDF) und Oanira, beschreibt eine Arbeitsgruppe und eine Sandbox mit dem Titel „The Case for Collateral Mobility in Europe and the UK using Tokenised Money Market Funds“.
Laut All In Crypto liest sich die Teilnehmerliste wie ein Who’s who der globalen Finanzwelt: BlackRock, State Street, UBS, Barclays, Deutsche Bank, J.P. Morgan, Goldman Sachs, Moody’s, S&P, Standard Chartered, London Stock Exchange Group und andere – zusammen mit Infrastrukturakteuren wie Euroclear, Fireblocks, Digital Asset (Canton), R3 und Quant Network.
Auf der Krypto-Seite umfasst die Sandbox ausdrücklich eine kleine Auswahl verteilter Ledger-Technologien. Der Gastgeber hebt Stellar (via Benji) hervor, Hedera, das Canton Network (, das mit Corda) verknüpft ist, plus Verweise auf Solana, Ethereum und Polygon.
Oanira wird als „sehr verbunden mit Hedera“ und „grundlegend“ für die vorgestellte Architektur beschrieben, die zeigt, dass große Asset Manager wie BlackRock, State Street und UBS mit tokenisierten Fonds über öffentliche und private Ledger hinweg interagieren – über Routing-Infrastruktur.
Die zentrale Behauptung des Berichts ist, dass tokenisierte Geldmarktfonds (MMFs) das Collateral-Management spürbar verbessern könnten.
Ein zitierter Abschnitt merkt an, dass die Tokenisierung von MMF-Anteilen auf DLT eine „Echtzeit-Darstellung der Vermögenswerte on-chain“ bereitstellt und sie „verifizierbar, nachvollziehbar und leichter zu mobilisieren“ macht.
Eine Vergleichstabelle, die vom Gastgeber angeführt wird, stellt traditionelle MMF-Sicherheiten mit 1–3 Tagen Abwicklung, begrenzten Stunden (9–5, Werktagen) und hoher operativer Reibung gegenüber – im Vergleich zu tokenisierten MMFs, die in Sekunden abwickeln, 24/7/365 laufen und „hohe Echtzeit- und programmierbare“ Collateral-Mobilität bieten.
Die Arbeit betont außerdem die Beibehaltung der Rendite bei Sicherheiten: Im Gegensatz zu manchen aktuellen Setups, bei denen die Rendite verloren geht, wenn die Sicherheit liquidiert wird, können tokenisierte MMFs die Rendite für den Sicherheitengeber aufrechterhalten.
Einen Werte-Framework, der in dem Video hervorgehoben wird, betont unmittelbares Hinterlegen von Sicherheiten, das Vermeiden von Asset-Notverkäufen, sofortige Abwicklung für Margin und Repo und fortgesetzte Erträge auf Sicherheiten bis zum Zeitpunkt der Nutzung.
Der Gastgeber verknüpft dies direkt mit dem systemischen Risiko und legt nahe, dass wir mit solchen Schienen „die Finanzkrise hätten stoppen können“, und greift dabei Ansichten auf, die zuvor vom ehemaligen CFTC-Vorsitzenden Christopher Giancarlo geäußert wurden.
Rechtlich findet der Bericht „relativ hohe Rechtssicherheit“ für tokenisierte MMFs, die in Luxemburg domiziliert sind, wobei Irland und das Vereinigte Königreich ebenfalls als Jurisdiktionen betrachtet werden, in denen Gerichte digitale-nativ tokenisierte Fondsshares voraussichtlich ähnlich wie traditionelle Shares behandeln.
Lloyds Bank, die in dem Dokument zitiert wird, bezeichnet die Initiative als „einen großen Schritt nach vorn“ und zeigt damit, dass digitale Assets in regulierten Märkten unter bestehenden britischen Rahmenwerken eingesetzt werden können.
Die Sandbox selbst lief sechs Simulationen mit zunehmender Komplexität – ausgelegt als „Produktions-Simulationsumgebung“ statt als rein theoretische Übung.
Laut All In Crypto zeigten die Ergebnisse, dass tokenisierte MMFs bereits als durchsetzbare Sicherheiten funktionieren können – und dabei „Effizienzen, Robustheit und Interoperabilität freischalten, die traditionelle Systeme nicht erreichen können.“
Zu den wichtigsten getesteten Dimensionen gehörten operative Skalierbarkeit, programmierbare Margin und Echtzeit-Risikomanagement, rechtliche Durchsetzbarkeit unter Stress, Multi-Ledger-Interoperabilität sowie Liquiditäts-/Renditevorteile.
Eine Netzwerkdiagramm-Beschreibung im Video stellt Hedera und Canton neben Stellar und anderen dar – mit Routen, die große Banken, Verwahrer und Tokenisierungsanbieter verbinden.
Bestimmte Fonds werden einzelnen DLTs zugeordnet, etwa Benji auf Stellar und State-Street-gebundene Produkte auf Hedera, was unterstreicht, dass es sich nicht um ein generisches Blockchain-Denkexperiment handelt, sondern um eine endliche Auswahl an Schienen, die aktiv in Betracht gezogen werden.
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Welche Blockchains sind in der Sandbox beteiligt? Laut dem YouTube-Video-Clip verweist der Bericht auf Stellar, Hedera, Canton (mit Corda) und nennt Solana, Ethereum und Polygon in der breiteren Architektur.
Welche Assets werden tokenisiert? Der Fokus liegt auf tokenisierten Geldmarktfonds, einschließlich tokenisierter T-Bills (Treasuries) und ähnlicher hochqualitativer, renditebringender Instrumente, die als Sicherheiten genutzt werden.
Warum ist das für das traditionelle Finanzwesen wichtig? Tokenisierte MMFs versprechen schnellere Abwicklung, 24/7-Sicherheitenmobilität, geringere operative Reibung und beibehaltene Rendite auf Sicherheiten – entscheidend für Derivate, Repo und die breiteren Sicherheitenmärkte.
Ist das Live-Produktion oder nur Tests? Der Bericht beschreibt eine Sandbox und eine „Produktions-Simulationsumgebung“ mit Workflows im Stil der echten Welt, aber es ist als Vorproduktions-Testing statt als vollständiges Live-Rollout gerahmt.
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