Laut der neuesten Forschung des Bank-of-America-Strategen Michael Hartnett ist der Bull-&-Bear-Indikator auf ein extremes Niveau von 8,8 gestiegen, nachdem die Veröffentlichung der US-CPI-Daten einen Wert von 4,2% erreicht hat; dies markiert die vierte aufeinanderfolgende Woche mit Verkaufssignalen. Historisch haben solche Signale im Durchschnitt 2-3% Verluste in den anschließenden 2-3 Monaten mit nahezu 60% Trefferquote vorhergesagt. Hartnett warnt, dass trotz starker Zuflüsse in Technologiewerte von 12,3 Milliarden US-Dollar in der vergangenen Woche eine zugrunde liegende Marktdivergenz das Risiko erhöht—wenn die CPI-Werte die 4,3% Arbeitslosenquote übersteigen, ein seltenes Phänomen, das historisch schweren Marktkorrekturen vorausging.
Hartnett empfiehlt Anlegern, bis zum FOMC-Termin am 29. Juli eine defensive Positionierung beizubehalten, da sich die Fed-Politik in Richtung Straffung verlagert. Er rät dazu, sich von überhitzten Tech-Aktien wegzudrehen und stattdessen in Dividendenwerte, REITs, Gold, Kryptowährungen und Schwellenländer wie Indien und Indonesien zu rotieren—während man darauf wartet, dass sich die Marktbewertungen normalisieren.