Der Gouverneur der BoJ warnt vor möglichen groß angelegten Störungen der Lieferkette im Zuge des Konflikts im Nahen Osten

Laut dem Gouverneur der Bank of Japan, Ueda Kazuo, kann die Zentralbank die Möglichkeit größerer Störungen in der Lieferkette nicht ausschließen, die erhebliche Auswirkungen auf die japanische Fertigungsaktivität hätten. Ueda erklärte, die BoJ werde sorgfältig prüfen, ob Japans Wirtschaft über ausreichende Widerstandsfähigkeit verfügt, um negative Schocks infolge der Spannungen im Nahen Osten abzufedern und ein starkes wirtschaftliches Abwärtsrutschen zu vermeiden. Zwar seien japanische Exporte und die Produktion insgesamt weitgehend stabil geblieben, doch die Herstellung von Halbleitern und elektronischen Bauteilen habe sich als besonders widerstandsfähig erwiesen. Ueda bezeichnete dies als entscheidend, um schwerwiegende Risikoszenarien zu verhindern.
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