Brasiliens MPF bekräftigt Verbot von Krypto-Spenden für Wahlkämpfe

Brasiliens Staatsanwaltschaft (MPF) hat am Montag ein Verbot von Kryptowährungs-Spenden für politische Zwecke bekräftigt, da die allgemeinen Wahlen des Landes näher rücken. Die Behörde veröffentlichte einen Artikel, in dem erklärt wird, dass alle Wahlkampfspenden durch Banktransaktionen oder Pix (Brasiliens Echtzeitzahlungssystem) mit überprüfter CPF (brasilianische Steueridentifikationsnummer) des Spenders identifiziert werden müssen. Das Verbot wurde ursprünglich durch die Resolution Nr. 23.607 des Obersten Wahlgerichts vom 17. Dezember 2019 erlassen, die es Kandidaten und politischen Parteien untersagt, finanzielle Spenden in virtueller Währung zu erhalten. Die MPF erklärte, dass Kryptowährungsspenden verboten sind, weil der pseudonyme Charakter dieser Transaktionen die Überprüfung der Herkunft der Gelder erschwert – eine Voraussetzung für die Wahlkampfaufsicht in Brasilien.

MPF setzt verbindliche Pix- und Banküberweisungsanforderungen für Wahlkampfspenden durch

Die MPF stellte klar, dass alle Wahlkampfspenden über Banktransaktionen mit identifizierter CPF des Spenders oder per Pix erfolgen müssen. Die Behörde erklärte: „Alle Wahlkampfspenden müssen identifiziert werden. Sie können durch Banktransaktionen mit identifizierter CPF (brasilianische Steueridentifikationsnummer) des Spenders erfolgen. Spenden per Pix (brasilianisches Echtzeitzahlungssystem) sind ebenfalls möglich. In allen Fällen müssen die Partei und der Kandidat die erhaltenen Spenden in ihren Wahlkampffinanzberichten melden und nachweisen."

Kandidaten, die die Herkunft ihrer Wahlkampfgelder nicht nachweisen oder Spenden nicht offenlegen, müssen mit Geldstrafen rechnen und diese Gelder an die Staatskasse zurückzahlen. Zudem machen sie sich wegen Missbrauchs wirtschaftlicher Macht verantwortlich.

Brasilien erlaubt digitales Crowdfunding ab dem 15. Mai mit Erfassung der Spender-ID

Die MPF unterschied zwischen virtueller Währung und virtuellem Crowdfunding. Die Behörde erklärte, dass die Online-Geldbeschaffung zur Finanzierung von Wahlkämpfen erlaubt ist, solange die Spender entsprechend identifiziert werden. Diese Art der Finanzierung ist seit 2017 – nach der Reform des Wahlrechts – genehmigt und ist ab dem 15. Mai jedes Wahljahres zulässig. Wahlkämpfe müssen für digitale Crowdfunding-Beiträge alle Spender-IDs protokollieren.

FAQ

Was hat Brasiliens MPF am Montag bezüglich Wahlspenden bekräftigt?

Die brasilianische Staatsanwaltschaft (MPF) hat am Montag ein Verbot von Kryptowährungs-Spenden für politische Zwecke bekräftigt. Die Behörde veröffentlichte einen Artikel, in dem erklärt wird, dass alle Wahlkampfspenden durch Banktransaktionen oder Pix mit überprüfter CPF des Spenders identifiziert werden müssen.

Warum verbietet Brasilien Kryptowährungsspenden an politische Kampagnen?

Brasilien verbietet Kryptowährungsspenden, weil der pseudonyme Charakter dieser Transaktionen die Überprüfung der Herkunft der Gelder erschwert. Aufsichtsbehörden müssen die Herkunft der Gelder für jede Spende überprüfen können – eine Anforderung, die durch die Resolution Nr. 23.607 des Obersten Wahlgerichts vom 17. Dezember 2019 festgelegt wurde.

Wann können politische Kampagnen in Brasilien damit beginnen, digitale Crowdfunding-Spenden anzunehmen?

Brasilien erlaubt digitales Crowdfunding für politische Kampagnen ab dem 15. Mai jedes Wahljahres. Diese Art der Finanzierung ist seit 2017 – nach der Reform des Wahlrechts – genehmigt und erfordert, dass alle Spender entsprechend identifiziert werden.

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