Am Freitag (5. Juni) wies Hock Tan, CEO von Broadcom, auf dem Bloomberg Technology Summit in San Francisco die Marktsorgen über den Kursrückgang nach den Quartalszahlen zurück. Er sagte, er schaue nicht auf die Aktienkurse, sondern auf Fundamentaldaten und darauf, Wert zu schaffen.
Das Unternehmen meldete für das Geschäftsjahr Q2 2026 einen Rekord-Nettoerlös von 22 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 48% gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig stieg der Umsatz mit KI-Halbleitern um knapp 80%. Die Prognose für Q3 beim KI-Chip-Umsatz von 16 Milliarden US-Dollar blieb allerdings leicht hinter den Erwartungen der Analysten von über 17 Milliarden US-Dollar zurück, was zu einem Kursrutsch nach Börsenschluss von mehr als 10% führte. Tan gab bekannt, Broadcom habe sechs Kunden für maßgeschneiderte Chips in unterschiedlichen Entwicklungsstadien, darunter Google und OpenAI. Er enthüllte außerdem, dass die KI-Beschleunigerchips von OpenAI noch in diesem Jahr in die Serienproduktion gehen werden, und sagte, für die Zusammenarbeit sei keine Zustimmung von Microsoft erforderlich, damit sie wie geplant weiterlaufen kann.