Vom 4. Juni 2026 12:00 bis 16:00 Uhr (UTC) betrug die BTC-Rendite -0,03%, wobei sich die Kursrange zwischen 62.388,2 und 62.709,2 USDT bewegte, mit einer Schwankungsbreite von 0,51%. Vor dem makroökonomischen Hintergrund, dass Bitcoin seit dem historischen Hoch von Oktober 2025 bei 126.000 US-Dollar insgesamt um rund 52% gefallen ist, ereignete sich diese kleine Korrektur inmitten eines extremen Angstzyklus im Markt.
Der Haupttreiber dieser Marktbewegung ist, dass der Crypto Fear & Greed Index in den Bereich von 5–8 auf ein Allzeittief gefallen ist – der Wert liegt sogar unter dem Tief von 6 während des Terra/Luna-Kollapses 2022 und der FTX-Ereignisse. Das Vertrauen der Marktteilnehmer ist stark eingeschränkt, und bei jeder möglichen Kursrally lastet ein enormer Verkaufsdruck. Gleichzeitig weisen die Zuflüsse in Spot-ETFs weiterhin einen Nettoabfluss auf: Am 3. Juni betrug der tägliche Nettoabfluss sogar 733 Millionen US-Dollar, wodurch ein „Vakuum“ im Kaufauftrag entsteht und es an Durchhaltekraft mangelt.
Zweitens hat ein übermäßiger Leverage im Derivatemarkt bereits zuvor Massenliquidationen ausgelöst. Daten zeigen, dass in den vergangenen 24 Stunden über 160.000 Personen liquidiert wurden, mit einem Betrag von mehr als 900 Millionen US-Dollar; davon entfielen 93% auf Longs, und bei Bitcoin-Kontrakten belief sich der Liquidationsbetrag auf 363 Millionen US-Dollar. Der Mechanismus der Kettenliquidationen verstärkt den Verkaufsimpuls im Kurzfristbereich. Der Bitcoin-Dominanz-Index ließ den Tages-RSI auf 5,56 auf ein extrem niedriges Niveau fallen; die Marktbreiteindikatoren bleiben dauerhaft negativ, und die Panikstimmung hat sich inzwischen auch auf den Bereich alternativer Kryptoassets ausgebreitet.
Aktuell bestehen weiterhin Risiken durch Marktvolatilität. Es gilt, die Verteidigung der kritischen Unterstützungszone nahe 64.000 US-Dollar sowie die ETF-Geldflüsse im Blick zu behalten. Wenn sich der Fear Index stabilisiert und wieder anzieht, könnte dies ein Signal für einen kurzfristigen Tiefpunkt bedeuten; andernfalls, falls die Mittelabflüsse anhalten, sollte man ein erhöhtes Risiko für eine weitere Korrektur in Betracht ziehen. Es wird empfohlen, die Veränderungen bei den Beständen langfristiger On-Chain-Inhaber sowie die Entwicklungen in der Makropolitik zu beobachten.