BTC 15-Minuten-Erholung um 0,95%: Technische Korrektur und Freisetzung von Liquidationsdruck treiben kurzfristige Erholung.

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Am 26. Juni 2026 von 03:45 bis 04:00 (UTC) erholte sich BTC innerhalb von 15 Minuten um 0,95 %, der Preis stieg von 59.478,9 USDT auf 60.128,3 USDT, mit einer Amplitude von 1,09 %. Der Preis war am Vortag auf 58.995 US-Dollar gefallen, ein neues Tief seit Oktober 2024, und die kurzfristige Überverkaufssituation löste technische Erholungsdynamik aus.

Der Haupttreiber dieser Kursbewegung war die technische Erholungsnachfrage und die konzentrierte Freisetzung von Liquidationsdruck. Als der Preis die psychologische Marke von 60.000 US-Dollar testete, fand er Käuferunterstützung. Die in der vorherigen Abwärtsserie angestaute Erholungsdynamik entlud sich geballt an den technischen Schlüsselniveaus. Gleichzeitig wurden zwischen dem 25. und 26. Juni 82 % der Long-Positionen zwangsliquidiert. Nach dem signifikanten Abbau von hochgehebelten Longs entstand ein kurzfristiges Gleichgewicht zwischen der Nachfrage aus verbleibenden Short-Eindeckungen und Kaufinteresse bei niedrigeren Kursen auf dem Unterstützungsniveau.

Darüber hinaus verschaffte die vorübergehende Verlangsamung der Walaktivität der Erholung Raum. Laut Daten von CryptoQuant ging der Nettozufluss von Walen zu Börsen, nachdem er Mitte Juni seinen Höhepunkt erreicht hatte, am 25. und 26. Juni zurück, wodurch der temporäre Verkaufsdruck nachließ. Gleichzeitig akkumulieren Langzeitinhaber und einige Wale weiterhin Bestände. On-Chain-Daten zeigen, dass die „Haie“-Ebene (Inhaber von 100–1.000 BTC) ein Kaufverhalten bei Kursschwäche zeigt und so unterstützende Kräfte für den Preis bereitstellt.

Risikoseitig bleibt der Abflussdruck institutioneller Gelder ungelöst. Die Nettoabflüsse bei Spot-Bitcoin-ETFs beliefen sich in den letzten 30 Tagen auf über 6 Milliarden US-Dollar, was die längste Serie kontinuierlicher Nettoabflüsse darstellt. Das Dot-Plot der Federal Reserve deutet auf verstärkte Zinserhöhungserwartungen hin, und die makroökonomische Liquidität wird zunehmend restriktiver. Technisch gesehen sind die gleitenden Durchschnitte weiterhin bärisch angeordnet, was die Erholungshöhe begrenzen könnte. Es gilt, die Wirksamkeit der Unterstützung bei 60.000 US-Dollar sowie die Veränderungen der ETF-Mittelzuflüsse zu beobachten.

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