BTC steigt in 15 Minuten um 0,6%: Optionsverfall im Wert von 9,3 Milliarden US-Dollar löst Delta-Hedge-Käufe aus, kombiniert mit technischem überverkauftem Rebound.

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Am 26. Juni 2026, im Zeitraum von 19:00 bis 19:15 UTC, stieg BTC kurzfristig um 0,60 % und erholte sich auf ein Niveau von 59.615,5–60.090,0 USDT, mit einer Amplitude von 0,80 %. Dieser Zeitraum fiel in ein kritisches Fenster nach dem massiven Verfall von Deribit-Optionen. Der Markt erlebte nach zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit starken Rückgängen eine technische Erholung, die die Volatilität deutlich verstärkte.

Der Haupttreiber dieser Bewegung war der Delta-Hedge-Glattstellungseffekt nach dem Verfall der Deribit-Optionen. Daten zeigen, dass am 26. Juni insgesamt 157,8 Tausend Bitcoin-Optionen (nominaler Wert von rund 9,32 Milliarden US-Dollar) fällig wurden, was 34,6 % des offenen Interesses an Deribit-BTC-Optionen entspricht. Vor dem Verfall hatten umfangreiche Put-Option-Hedges Verkaufsdruck auf dem Kassamarkt erzeugt. Mit Eintritt in das Verfallsfenster mussten Market Maker ihre defensiven Delta-Hedges auflösen, was zu Rückkäufen von BTC auf dem Kassamarkt führte, um Short-Positionen zu decken. Der freigesetzte Kaufdruck trieb den Preis kurzfristig um rund 0,60 % nach oben.

Zweitens fungierte die technische Erholung als weitere Kernantriebskraft. BTC fiel am 25. Juni unter die psychologische Marke von 60.000 US-Dollar und erreichte mit 58.115 US-Dollar ein 21-Monats-Tief, was zu einer Leverage-Bereinigung in Höhe von 1,48 Milliarden US-Dollar führte. Nachdem der Verkaufsdruck gebündelt abgegeben worden war, trat der Markt in einen Zustand der „Verkaufserschöpfung“ ein. RSI und andere Momentumindikatoren befanden sich im überverkauften Bereich, und die wichtige Unterstützungszone von 58.000–60.000 US-Dollar zog Käufer auf tiefen Niveaus an. Gleichzeitig blieben die PCE-Inflationsdaten zwar hoch, entsprachen jedoch den Erwartungen, sodass die Sorgen über eine unkontrollierte Inflation leicht nachließen, die US-Renditen fielen leicht und die Risikobereitschaft erholte sich geringfügig.

Es ist wichtig, das kurzfristige Volatilitätsrisiko zu beachten. Der Optionsverfallseffekt ist ein einmaliger Treiber; seine Nachhaltigkeit bleibt abzuwarten. Die anhaltenden Nettoabflüsse aus Spot-ETFs deuten darauf hin, dass die Stimmung der Institutionen weiterhin vorsichtig ist. BTC liegt weiterhin unter den gleitenden Durchschnitten aller Zyklen, und die Erholung könnte auf technische Widerstände stoßen.

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