Laut GuruFocus-Daten erreichte der Buffett-Indikator – Warren Buffets bevorzugtes Bewertungskennmaß – per Juni 2026 ungefähr 232,5% und erreichte damit das höchste Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1970. Der Indikator ist seit seinem Tief vom 30. März um 13% gestiegen, ist damit in die von Analysten als „stark überbewertet“ beschriebene Zone eingetreten und signalisiert ein mögliches Risiko für eher moderate negative Renditen bei US-Aktien in den nächsten 12 Monaten.
Währenddessen zeigt die neueste Forschung des Goldman-Sachs-Strategen Ben Snider, dass das Enterprise-Value-zu-Umsatz-Verhältnis von Aktien Werte ansteuert, die nur in der Ära der Dotcom-Blase zu beobachten waren. Rasante Kursgewinne nähren dabei die Befürchtung, ob der aktuelle Bullenlauf, der weitgehend von der Begeisterung für Künstliche Intelligenz getrieben wird, bereits überhitzt.