Gate News-Meldung, 20. April — Charles Schwab bewertet Prognosemärkte, die mit Finanzereignissen verknüpft sind, so CEO Rick Wurster, während das Interesse der Wall Street an Event-Kontrakten beschleunigt und die Regulierungsbehörden die Aufsicht verschärfen. Das Unternehmen meldete Rekordergebnisse im 1. Quartal mit $11.77 Billionen an Kundengeldern, $140 Milliarden in den Kernergebnissen bei Netto-Neuzuflüssen, 1,3 Millionen neuen Brokerage-Konten und einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von 9,9 Millionen.
Wurster sagte, Schwab würde voraussichtlich irgendwann Prognosemärkte anbieten, aber eine klare Linie zwischen Finanzereignissen und Wetten auf Sport, Politik oder Unterhaltung ziehen, um Produkte zu vermeiden, die nicht zu seinem Fokus auf Vermögensverwaltung passen. Diese Unterscheidung ist wichtig, da der regulatorische Druck steigt: CFTC-Vorsitzender Michael Selig erklärte am 16. April, dass die Behörde eine „Zero-Tolerance-Policy“ für Insiderhandel, Betrug oder Manipulation in Prognosemärkten habe. Die CFTC hat außerdem drei Bundesstaaten vor Gericht gebracht, um zu erreichen, dass Prognosemärkte frei betrieben werden dürfen. Am 23. März brachten die Senatoren Adam Schiff und John Curtis einen parteiübergreifenden Gesetzentwurf ein, um zu verhindern, dass Kalshi und Polymarket Sport-Event-Kontrakte oder Casino-ähnliche Spiele anbieten; Schiff argumentierte, solche Produkte seien Sportwetten in anderem Namen.
Marktdaten unterstreichen die regulatorische Sorge: Die Dune-Dashboarddaten zeigen, dass Sportwetten 78% des wöchentlichen Handelsvolumens von Kalshi ausmachten und insgesamt $2.7 Milliarden (AU$3.78 Milliarden) betrugen — was sowohl starke kommerzielle Nachfrage als auch Designrisiken verdeutlicht, die das Bundesinteresse auf sich gezogen haben.