Gate News-Meldung, 27. April — Eine Cybercrime-Einheit in Wuhan, der Provinz Hubei in China, hat ein Krypto-Diebstahlring zerschlagen, das gefälschte Wallet-Anwendungen nutzte; Ermittlungen ergaben, dass daraus über 100 Millionen Yuan (ungefähr $14 Million) in illegalen Erlösen erzielt wurden. Fünf Verdächtige wurden festgenommen und strafrechtlich verfolgt.
Der Fall begann Anfang 2024, als ein Opfer nach dem Herunterladen einer gefälschten Wallet-App über 300.000 Yuan an virtueller Währung verlor. Polizeibeamter Guo Tingyu, ein ehemaliger Software-Ingenieur, leitete die Untersuchung, indem er drei zentrale Dimensionen analysierte: Adressen zur Verteilung virtueller Währungen, den Backend-Code der gefälschten App und die Geldflüsse. Nach fast 70 Tagen Analyse identifizierte er Verdächtige anhand des Quellcodes der App. Die betrügerische Anwendung umging Sicherheitsprüfungen des App-Stores und sammelte über 10.000 Downloads.
Im Februar 2025 reagierte Guo außerdem auf einen Ransomware-Angriff auf ein großes Unternehmen für Geräte-Design und stellte über 400 Gigabyte verschlüsselte Kern-Designdaten wieder her, wodurch potenzielle Schäden von mehreren Millionen Yuan verhindert wurden. Bis heute hat Guo an der Lösung von zwei Fällen auf Ministeriumsebene und sechs Fällen auf Provinzebene mitgewirkt, bei denen es um über ein Dutzend Ermittlungen zu kryptobezogenen Verbrechen geht.
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