China erweitert die Banking-Unterstützung für digitale Renminbi, doch die Mainstream-Adoption bleibt langsamer als erwartet

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  • Chinas digitaler Renminbi CBDC hat seine Unterstützung im Bankensektor auf über 20 Institute ausgeweitet, doch die Akzeptanz bleibt aufgrund niedriger Renditen und des stärkeren Marktwettbewerbs langsam.

Die People’s Bank of China (PBOC) hat die Unterstützung für den digitalen Renminbi um 12 weitere Institute erweitert. Die chinesische Zentralbank hat nun mehr als 20 Banken autorisiert, ihre Produkte und Dienstleistungen an die Retail-CBDC des e-CNY anzupassen.

Ausbau des digitalen Renminbi im Bankensektor

Reuters berief sich auf drei Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Sie baten um Anonymität, da die chinesische Regierung ihnen keine öffentliche Diskussion erlaubte.

Die Maßnahme erweitert die Reichweite des digitalen Renminbi auf sieben Joint-Stock-Banken und fünf Geschäftsbanken. Zu den Banken, die am CBDC-Projekt teilnehmen, gehören die Shanghai Pudong Development Bank, die China Everbright Bank und die Bank of Ningbo.

Fortschritte beim e-CNY

Der Vorstoß des e-CNY erfolgt kurz nach Chinas kontroverser Haltung zu digitalen Vermögenswerten im Vergleich zu den USA. Das ostasiatische Supermacht hat insbesondere die Einführung einer Retail-CBDC vorangetrieben, während westliche Länder strenge Verbote gegen solche virtuellen Währungen verhängt haben.

Gleichzeitig hat Festlandchina kürzlich seine Verbote für Bitcoin (BTC), Krypto-Handel und -Mining, Krypto-Börsen sowie Stablecoins bekräftigt. Es hat auch ein umfassendes Verbot der Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA) erlassen, außer für solche, die von „kompetenten Wirtschaftsbehörden“ autorisiert sind.

Schwierigkeiten bei der Akzeptanz

Die PBOC führte den digitalen Renminbi im Jahr 2019 ein. Winston Ma, außerordentlicher Professor für Recht an der New York University, erklärte jedoch, dass die Akzeptanz der CBDC deutlich langsamer verlaufen sei als die Markterwartungen.

Ma berichtete, dass das e-CNY „noch keine regelmäßigen Nutzer“ habe. Daher sei China „deutlich mutiger vorgegangen“, um die breite Akzeptanz zu fördern. Dazu gehörten Maßnahmen, um potenzielle Konkurrenz durch Bitcoin, Stablecoins, RWA-Token und andere Krypto-Assets einzudämmen. Zudem erlaubt das Land in ausgewählten Regionen innerhalb des Festlands Zahlungen für Gehälter, Steuern und staatliche Beschaffungen in derselben Währung.

Trotz des Hypes um die Renditen, die der PBOC durch den digitalen Renminbi bietet, stellte das Peterson Institute for International Economics (PIIE) fest, dass die Zinszahlungen an die Inhaber sehr niedrig sind. Bis heute spiegelt die Rendite des CBDC nur die Beträge wider, die bei regulären Bankeinlagen angeboten werden, nämlich mickrige 0,05 %.

Daher berichtete die Straits Times, dass das Transaktionsvolumen des e-CNY nur einen Bruchteil der Zahlen der großen Zahlungs-Apps ausmacht. Bis November 2025 belief sich der Anteil des digitalen Renminbi auf etwa 16,7 Billionen Yuan (3,1 Billionen USD), während WeChat Pay und Alipay mehr als 90 % des chinesischen Mobile-Payment-Marktes kontrollieren.

Dennoch sind Branchenvertreter und Analysten zuversichtlich, dass der digitale Renminbi in Zukunft bei grenzüberschreitenden Zahlungen erheblichen Schwung gewinnen könnte, da die virtuelle Währung sich als bedeutende Alternative zu US-Dollar-Transaktionen und als Zahlungsmittel zwischen westlich sanktionierten Ländern positioniert.

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