Chinas führender Solarwechselrichter-Hersteller fällt um 13%, während die USA ein Einfuhrverbot für ausländische Produkte entwirft.

Laut Reuters erarbeiten US-Forscher heute (3. Juli) Beschränkungen für im Ausland hergestellte Solarwechselrichter, die sich vor allem gegen chinesische Hersteller richten, unter Berufung auf Netzsicherheitsbedenken. Der chinesische Solarwechselrichter-Riese Sungrow Power Electronics fiel um 13 %, die Konkurrenten Solis, GoodWe und Hopewind gaben ebenfalls nach. Die von der US-amerikanischen Federal Communications Commission angeführte Maßnahme betrifft neue Modelle und könnte noch in diesem Jahr angekündigt werden. Die in Taiwan ansässigen Wechselrichter-Hersteller Ginlong, Murata PSU, Delta Electronics und Arise Electronics könnten von potenziellen Auftragsverlagerungen profitieren, da sie in Märkten konkurrieren, in denen US-Käufer auf heimische oder verbündete Anbieter setzen.
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